Game Guide: Pokémon GO


© Niantic Labs / The Pokémon Company
Nun ist "Pokémon GO" endlich auch offiziell erhältlich und es ist an der Zeit, die wichtigsten Tipps zusammenzufassen. Wie so viele andere Android-Nutzer war ich auch ungeduldig und habe schon vorher angefangen, die niedlichen kleinen Monsterchen zu sammeln. Nun können aber sowohl Android - als auch iOs-Nutzer endlich offiziell loslegen.

Für mich persönlich ist das Spiel ein absolutes Highlight. Ich erinnere mich noch daran, jeden Tag nach der Schule nach Hause gestürmt zu sein, um nur ja keine Folge der Serie zu verpassen. Ich heule auch heute noch Rotz und Wasser, wenn Ash in Folge 11 sein Glumanda rettet, und ich schäme mich absolut nicht dafür. Meine Eltern hatten irgendwann Erbarmen und schenkten mir und meinem Bruder zu Weihnachten je einen Gameboy Colour, ich bekam dazu die rote Edition. Und wie so viele Kinder habe ich mir nichts mehr gewünscht, als rausgehen zu können und echte Pokémon zu fangen. Mit Freunden unternahm ich lange Touren durch Feld und Wald, während wir nach versteckten Pokémon Ausschau hielten. Vielleicht kommt "Pokémon GO" etwas mehr als 15 Jahre zu spät, aber egal! Ich gehe vermehrt vor die Haustür dank dem Spiel, ich überwinde meine Angst und spreche mit fremden Menschen um gemeinsam Arenen einzunehmen. Es erfüllt sich mit dem Spiel also nicht nur ein Kindheitstraum, sondern es trägt aktiv dazu bei, dass es mir besser geht. Aber genug von mir, ihr wollt schließlich Tipps haben.

In diesem Beitrag fasse ich euch die wichtigsten Infos zusammen, die ihr bereits vor dem Start in das Spiel wissen solltet. Ihr werdet lernen, wie man Pokémon fängt, wie man in der Arena kämpft, und noch vieles mehr! Und das alles in zehn handlichen Stichpunkten, mit Bildern. Fangen wir doch gleich an und schauen uns mal einen Trailer an.



1. Starterpokémon oder: wie ich mit Pikachu anfange

Gleich zu Beginn kann der Spieler zwischen den drei klassischen Starterpokémon auswählen: Glumanda, Schiggy und Bisasam warten darauf, von euch auserkoren zu werden. Die Wahl des Starters ist gar nicht so besonders wichtig, da die beiden nicht gewählten Pokémon trotzdem in der Wildnis auftauchen. Zu meinem Glumanda hat sich bereits ein Schiggy gesellt.

Jedenfalls könnt ihr auch Pikachu auswählen, mit einem kleinen Trick. Sobald ihr die drei Pokémon zur Wahl gestellt bekommt, lauft ihr einfach weg. Also, mit eurem Körper :D wenn ihr euch vier Mal weit genug von den drei Pokémon wegbewegt habt, taucht Pikachu beim nächsten Mal auf und ihr könnt es aussuchen.

2. Raus vor die Tür!

"Pokémon GO" nimmt seinen Titel sehr ernst, denn Spieler müssen nach draußen, um ihren Pokédex zu vervollständigen. Das Spiel navigiert mittels GPS durch die Umgebung und euer Handy vibriert, wenn ein Pokémon in der Nähe aufgetaucht ist. Mit einem Klick auf das Display wechselt die Ansicht zur Kamera, und ihr könnt das Monster fangen. Dazu mehr im nächsten Punkt. Unten rechts im Bildschirm seht ihr anhand von Umrissen, welche Pokémon in der Nähe sind.
So nah und doch so fern...
Die Pfoten unter den Pokémon sagen euch, wie weit entfernt das jeweilige Pokémon ist. Eine Pfote bedeutet, es ist direkt in eurer Nähe, drei Pfoten bedeuten, dass es weiter weg ist. Bis auf ausgewählte Testaccounts, bei denen die Pokémon vor dem Hintergrund des Pokéstop, der ihnen am nächsten ist, angezeigt werden, wurde das Trackingsystem vorerst entfernt. Pokémon werden jetzt für alle anderen einfach nur vor Grashalmen angezeigt. Zusätzlich dazu ist das Fenster mit den neun angezeigten Pokémon an sich ein Hinweis: Oben links wird jenes Pokémon angezeigt, welches am nächsten an euch dran ist, unten rechts das, welches am weitesten weg ist. Ihr könnt aus den angezeigten Pokémon einen Favoriten auswählen, indem ihr auf den Umriss klickt. Damit trackt ihr das jeweilige Pokémon sichtbar im Startbildschirm. Nun müsst ihr nur noch in die richtige Richtung laufen. Raschelndes Gras deutet ebenfalls auf Pokémon hin, am besten lauft ihr jeweils einfach dorthin und schaut mal nach, was euch so vor die Kamera springt. 

3. Pokémon fangen

Die gute News vorab: man muss nicht mit seinen eigenen Pokémon losziehen um wilde Pokémon zu besiegen. Stattdessen wirft man einfach mit seinen Pokébällen nach den Monstern. Dazu zieht ihr mit dem Finger den Ball vom unteren Bildschirmrand und "werft" ihn auf das Pokémon. Wichtig: haltet den Ball vor dem Werfen mit dem Finger gedrückt, dann taucht um das Pokémon ein bunter Kreis auf. Werft den Ball, wenn der Kreis kleiner ist, und eure Chancen auf einen erfolgreichen Fang steigen. Aber Achtung: mit höherem Level und mehr Seltenheitscharakter wehren sich die Pokémon gegen das Fangen. Entweder sie weichen aus, oder sie schlagen den Ball weg. Es ist also auch eine Frage der Geduld, bis das kleine Monster im Ball sitzt.
Ein aufdringliches Rattfratz im Feld.
3.1 Erfahrungspunkte für das Fangen: Je nach Fang bekommt ihr unterschiedlich viele XP 
  • 100 XP pro gefangenes Pokémon
  • 500 XP pro bisher nicht gefangenes, neues Pokémon
  • 100 XP pro Exzellentem Schuss
  • 50 XP für einen großartigen Schuss
  • 10 XP für einen guten Schuss
  • 10 XP pro Curveball (dazu den Ball vor dem werfen umkreisen und so andrehen)
3.2 Weitere XP - Quellen
  • 500 XP, wenn ihr ein Pokémon entwickelt
  • 200 XP, wenn ein Ei ausgebrütet wird
  • 50 XP pro benutzten Pokéstop
  • unterschiedlich viele XP, wenn ihr eine Arena einnehmt / Trainer in der Arena besiegt
4. Pokéstops

Pokéstops sind eure Einkommensquelle für XP, Pokébälle und andere, nützliche Items. Sie werden euch auf eurer Karte angezeigt, für gewöhnlich handelt es sich um Besonderheiten in der Umgebung. Bei mir vor der Haustür sind z.B. einzelne Spielgeräte und Ortsschilder Pokéstops. Ja, ich wohne etwas ländlicher. In den Städten sind es dann meistens Sehenswürdigkeiten. Ist nebenbei eine tolle Art, seine Heimatstadt ein bisschen besser kennen zu lernen.

Jedenfalls, Pokéstops sind alle 5 Minuten wieder einsatzbereit. Ihr erkennt sie daran, dass sie dann blau eingefärbt sind. Habt ihr sie benutzt, werden sie lila. Nutzen könnt ihr sie, wenn aus dem würfelförmigen Symbol ein Pokéball-Zeichen wird. Draufklicken, einmal quer über den Bildschirm wischen, das Symbol dreht sich und spuckt Beute aus. Je höher euer Level ist, desto hochwertiger die Beute. Ihr müsst auch nicht alles einzeln anklicken. Den Pokéstop mit der Beute einfach wieder schließen und alles wandert von allein in euer Inventar. Doch was kann alles erbeutet werden?
Nützliche Items.
4.1 Beute aus Pokéstops und vom Leveln (mit jedem level-up bekommt ihr ein paar Items)
  • Pokébälle: Klar, damit fangt ihr Pokémon. Wenn euer Level steigt, werden auch die Bälle besser. 
  • Trank: Heilt 20 KP eines Pokémon. Werden später, wie die Bälle auch, besser. 
  • Beleber: Wenn euer Pokémon in der Arena ausgeknockt wird, gebt ihr ihm einen Beleber. Damit wird die Hälfte der KP wieder aufgefüllt. 
  • Rauch: Lockt wilde Pokémon zu euch. 
  • Lockmodul: Kann an einem Pokéstop benutzt werden, um 30 Minuten lang Pokémon dorthin zu locken. Pokéstops, die mit einem Lockmodul versehen sind, haben auf eurer Karte rosafarbene Blüten um sich herum. Geht dorthin, um bessere Chancen auf Pokémon zu haben. Aber vorsicht, falls ein markierter Pokéstop irgendwo im nirgendwo liegt, ein paar idiotische / asoziale Team Rocket Nachmacher in den USA nutzten abgelegene Stops bereits, um Spieler zu überfallen. 
  • Himmihbeere: füttert ein wildes Pokémon damit, um es mit dem nächsten Wurf leichter fangen zu können.
  • Glücks-Ei: Ihr bekommt für 30 Minuten doppelt so viele XP. Setzt es mit Bedacht ein, es bringt nichts wenn ihr draußen auf dem Feld umzingelt von Rattfratz und Taubsis seid. Ein Pokéstop mit Lockmodul bietet sich an. 
  • Eier
5. Eier

Eier bekommt ihr an den Pokéstops. Ihr könnt 9 davon im Inventar haben. Zu Beginn habt ihr eine unendlich oft einsetzbare Brutmaschine, im Verlauf des Spiels findet ihr weitere wenn ihr Level 6, 10, 15 und so weiter erreicht. Diese sind dreimal benutzbar und verschwinden dann. Um die Eier auszubrüten, müsst ihr euch bewegen. Es gibt drei Arten von Eiern: 2, 5 und 10 Kilometer. Je mehr Kilometer für ein Ei nötig sind, desto seltener ist theoretisch das Pokémon darin. Eier mit 2 Kilometern überschütten mich mit Zubats, aus einem 5km Ei konnte ich immerhin schon ein prächtiges Goldini holen, für 10 Kilometer wartet beispielsweise ein gemütliches Relaxo.

Eine Übersicht über eure Pokémon.
Mit etwas Pech lauft ihr aber auch 10 Kilometer und bekommt ein Zubat. Die App nutzt GPS zum Ausbrüten und nicht einen etwa vorhandenen Schrittzähler. Falls ihr euer Handy nicht gerade an eine Drohne hängt und mit dem Laptop fernsteuert, müsst ihr also laufen oder langsam Radfahren. Eine Art Tempolimit gibt es ebenfalls: bewegt ihr euch mit mehr als 10-15 km/h vorwärts, wird die Bewegung nicht mehr gezählt. Ab 30 km/h seid ihr sozusagen außerdem zu schnell, um Pokémon zu fangen.

6. Teams

Ihr könnt aus drei Teams wählen: Blau (Weisheit), Rot (Wagemut) und Gelb (Intuition). Theoretisch ist es egal, welchem Team ihr euch anschließt. Jedes Team ist mit einem der legendären Vogel-Pokémon verbunden: Lavados gehört zu rot, Zapdos zu gelb und Arktos zu blau. Die Wahl des Teams ist endgültig und kann nicht geändert werden. Wenn ihr also mit Freunden gemeinsam Arenen einnehmen wollt, achtet darauf, das gleiche Team zu wählen.

7. Wie entwickle ich mein Pokémon? Und was sind WP???

Die WP sind quasi der einzig wichtige Wert eures Pokémon. Er sagt aus, wie stark es ist. In der Detailansicht der einzelnen Pokémon seht ihr in der oberen Bildschirmhälfte einen Halbkreis, der sich füllt, je höher die WP sind. Die Starterpokémon haben z.B. einen Wert von 12 und sie fangen am unteren Ende dieser Skala an. Mit Sternenstaub (bekommt ihr beim Fangen von Pokémon) und Bonbons (3 für jedes gefangene Pokémon, 1 für jedes, welches ihr zum Professor schickt) lassen sich die WP steigern, bis die Skala voll ist. Eine andere Form des Levelns für die Pokémon gibt es nicht, alles wird auf die WP reduziert.
Ein Elektek beinahe am Limit.
Und wie wird aus Raupy nun Smettbo? Entwickeln könnt ihr die Pokémon mit Bonbons. Einige brauchen nur ganz wenige für die nächste Stufe, um aus einem Karpador ein Garados zu machen sind läppische 400 Bonbons nötig. Viel Spaß beim Sammeln! Ein kleiner Trick für schnellere XP: Pokémon, die sehr häufig sind (Hornliu, Rattfratz etc.) brauchen nicht viele Bonbons zum Entwickeln, aber jede Entwicklung gibt euch 500 XP. Statt die kleinen Racker also alle zum Professor zu schicken, sammelt ihr sie, entwickelt ein paar davon und schickt sie dann weg. Zu irgendwas müssen die 50 Zubats ja gut sein. Die ganz harten Profis warten mit dem kollektiven Leveln kleiner Pokémon, bis sie ein Glücks-Ei haben und machen so gleich ein paar Level auf einmal klar.

Auch wenn es verlockend ist: Wartet mit dem entwickeln am besten, bis ihr mit eurem Level im zweistelligen Bereich seid. Je höher euer Level, desto höher sind die WP der Pokémon, die ihr fangt. Daraus folgt automatisch, dass sie stärker werden können. Macht es nicht wie ich und entwickelt euer erstes Taubsi gleich zu einem Tauboga, weil ihr es so toll findet. Ich hab einen Tag später ein dreimal besseres Tauboga im Supermarkt gefangen und mich ein kleines bisschen geärgert.

8. Wie rocke ich die Arena?

Ab Level 5. Zunächst muss man sich einem Team anschließen, danach darf man sein Glück in der Arena versuchen. Ist es eine Arena, die eurem Team gehört, lassen sich dort nur Übungskämpfe absolvieren. Die steigern den Verteidigungswert der Arena, was nützlich ist. Aber wir wollen ja nicht üben, wir wollen über die Erde regieren und unseren eigenen Staat...äh....ja. Also, wie kämpft man?

Man kloppt wie ein Irrer auf den Bildschirm. Klingt unspektakulär, ist aber schon fast das ganze Geheimnis. Ihr könnt vor dem Kampf anschauen, welche Pokémon in der Arena auf euch warten und euer Team dann vorsortieren. Sortiert ihr nicht, treten automatisch die Pokémon mit den höchsten WP als erstes an. Neben den WP sind auch die Attacken, oder vielmehr deren Typ, wichtig. Mit einer Elektroattacke setzt ihr Wasserpokémon ein schnelles Ende, Wasserattacken sind stark gegen Feuer, Feuerattacken sind mühsam für Pflanzenpokémon und so weiter. Bezieht das mit ein, und die Kämpfe werden leichter.
Ein gegnerisches Tauboss in der Arena.
Im Kampf tippt ihr wiederholt auf das Display, um anzugreifen. Nicht zu schnell, da ihr sonst die Server quält und einen Disconnect riskiert. Mit wischen nach links oder rechts weicht ihr gegnerischen Attacken aus. Unter dem Namen eures Pokémon füllt sich ein Balken mit hellblauen Elementen. Ist dieser voll haltet ihr den Finger auf das Display gedrückt, um eine besondere Attacke zu starten. Das wiederholt ihr so oft, bis der Gegner besiegt ist. Die gegnerische Arena wird mit jedem Sieg von euch Punkte verlieren. Ziel ist es, die Arena auf Null zu bekommen, damit ihr dann eines eurer Pokémon dort platzieren könnt. Es kann also sein, dass ihr mehrmals zum Kampf ranmüsst. Nach jedem Sieg verschwindet das jeweils schwächste Pokémon aber. Greift ihr gemeinsam mit Freunden an, wird es leichter. Ihr seht dann deren Pokémon ebenfalls in der Arena.

Wenn ihr eine Arena eingenommen habt, können auch andere Mitglieder aus eurem Team ein Pokémon dort stationieren. Das Halten einer Arena versorgt euch außerdem mit Goodies, die ihr alle 20 Stunden über den Ingame Shop einsammeln könnt.

9. Die Umgebung

Es sollte klar sein, dass ihr bitte nicht spielt, während ihr am Steuer eines Fahrzeuges sitzt. Behaltet die Umgebung im Auge, seid bitte nicht der Idiot, der überfahren wird, weil er die Augen nicht vom Display gekriegt hat. So, nachdem das geklärt wäre ist klar, dass die Pokémon sich an bestimmten Orten aufhalten. An Flüssen und Seen werdet ihr Wasserpokemon finden, im Feld eher die handelsüblichen Verdächtigen.Industriegebiete beliefern euch mit anderen, spezifischen Pokémon und bei Nacht tauchen gerne mal Alpollos und Gengars auf. Feuerpokémon sind gerüchteweise gerne an Tankstellen, und wenn es regnet steigt die Chance, ein Schiggy auch abseits von Gewässern zu finden.
 Startbildschirm mit wichtiger Botschaft.
Eine Bitte noch: wenn ihr schon dabei seid, euch nicht überfahren zu lassen, achtet auch sonst darauf, wo ihr hingeht. Niemand möchte in den Nachrichten sehen, dass rücksichtslose Pokémonspieler auf Friedhöfen oder anderen sensiblen Orten herumgepoltert sind. Habt Respekt vor den Grundstücken anderer Leute. Es besteht die Möglichkeit, Pokéstops an solchen Orten als unangemessen zu melden, sie werden dann aus dem Spiel entfernt. Der Hersteller Niantic hat seine Daten aus "Ingress" übernommen, aber vorher nicht aufgeräumt. Am besten meldet ihr solche Stops, damit Ärger und Frust in Zukunft vermieden werden können und niemand einen Grund hat, fies zu uns Pokétrainern zu sein.

10. Zahlbare Inhalte

"Pokémon GO" ist grundsätzlich gratis spielbar. Ihr könnt aber Spielwährung kaufen, die sich dann in Pokébälle (davon kriegt ihr eh genug an den Pokéstops), Brutmaschinen mit 3 Aufladungen und Erweiterungen für mehr Platz im Inventar / mehr tragbare Pokémon investieren lässt. Ihr braucht theoretisch nichts davon, um erfolgreich zu sein, zumindest die Platzerweiterungen für die Taschen machen aber Sinn. Ihr kriegt Spielwährung übrigens auch, wenn ihr Arenen einnehmt.

11. Und später?

Mit den nächsten Updates werden weitere Funktionen ins Spiel hinzukommen. Ihr werdet Pokémon mit euren Freunden tauschen können, gegeneinander kämpfen können oder bei speziellen Events besondere Pokémon gemeinsam besiegen müssen. Gleichzeitig werden wohl ein paar Probleme verschwinden. Aktuell frisst das Spiel so ziemlich jeden Akku rasend schnell leer. Die App muss permanent laufen damit Kilometer gezählt und Pokémon entdeckt werden, hier ist dringend Verbesserung notwendig und seitens Ingress auch schon geplant. Haltet also die Augen offen und trainiert bis dahin fleißig, denn schließlich will jeder von uns der Allerbeste sein, wie keiner vor uns war!

12. Der Evoli-Trick

5 Evolis und alle werden zu Aquana, obwohl ihr liebend gerne eine Flamara hättet? Scheinbar kann ein Trick helfen. Ihr müsst euer Evoli vor der Entwicklung nach dem jeweiligen Trainer aus der Anime-Serie benennen. Das sieht dann so aus:
  • Sparky = Blitza
  • Rainer = Aquana
  • Pyro = Flamara

Nun wissen wir alle, dass der Zufall ein Mistkerl ist. Bei mir hat es allerdings sowohl mit Aquana als auch Flamara schon funktioniert, jeweils beim bisher einzigen Versuch. Glück oder doch geplanter Erfolg? Man weiß es nicht. Habt ihr den Trick schon ausprobieren können?

13. Das Buddy System

Pokémon sind vor allem natürlich eines: Freunde. Mit den Versionen 0.37.0 für Android und 1.7.0 für iOS, die am 10.9.2016 live gingen, integrierte Niantic das "Buddy System". Dort sucht ihr ein Pokémon aus, welches dann neben euch herlaufen wird. So ähnlich wie Pikachu damals in der Gelben Edition. Mit dem Erreichen einer bestimmten Distanz bekommt ihr Bonbons für das jeweilige Pokémon. Das Pokémon kann verlustfrei zwischendurch ausgewechselt werden.

14. Den Tod eures Akkus hinauszögern

Pokémon GO frisst Akku wie sonstwas. Aber bevor ihr verzweifelt gibt es ein paar Tricks. Natürlich könnt ihr euch eine Powerbank zulegen, ist ja auch sonst ein recht nützliches Teil. Denkt dran, je höher die mAh (Milliampere Stunden) Angabe ist, desto häufiger könnt ihr aufladen. Grob gesagt: 5000 mAh laden euer Handy (jedes halbwegs aktuelle Modell) zwei Mal wieder auf.

Der Augmented Reality Aspekt ist natürlich mit das Witzigste am Spiel, er frisst aber auch Akku, da die Kamera permanent mitläuft. Ihr könnt AR ausschalten, oben rechts im Display einfach den Schieberegler versetzen. Einige Pokémon lassen sich in der animierten Umgebung auch deutlich leichter fangen.

Möglicherweise nützlich: Via Google Maps die Umgebungskarten (bevorzugt via WLAN, sonst ist euer Datenvolumen schneller weg als ein rares Pokémon) offline verfügbar machen. Dazu Google Maps öffnen, die gewünschte Umgebung laden, das Menü links rüberziehen, "Offlinekarten" auswählen und runterladen. Ob das wirklich funktioniert ist umstritten, Niantic nutzt aber Google Maps als Grundlage für seine eigenen Karten.

Selbstverständlich erklärt es sich von selbst, dass alle im Hintergrund laufenden Apps ausgeschaltet werden. Auch Bluetooth muss nicht aktiviert sein, Wlan zieht ebenfalls mächtig an der Leistung, wenn ihr es nebenbei laufen lasst, ohne es tatsächlich zu brauchen. Neben dem hauseigenen Stromsparmodus der App könnt ihr auch die Bildschirmhelligkeit des Handys generell runterstellen.


Habt ihr weitere Tipps oder Fragen? Dann ab in die Kommentare damit!

Kommentare:

  1. Ich habe mir das Spiel heute auch runtergeladen! :)
    Das mit dem Akku stimmt wirklich..finde ich sehr schade. Auch, dass die App die ganze zeit an sein muss, um Schritte zu zählen.


    Das mit den Arenen verstehe ich alles noch nicht so ganz! :D Aber ich habe ja auch heute erst angefangen - habe also noch etwas zeit bis dahin.

    Ich bin sehr gespannt, was sich mit neuen Updates noch so ändern wird :)

    Liebe Grüße, Julia

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    1. Hej Julia :)

      Ja, das mit dem Akku stresst total. Ich überlege grad, ob ich so langsam mal in eine Powerbank investieren sollte. Nicht dass einem der Saft ausgeht wenn grad ein Arktos auftaucht oder so.

      Die Arenen sind eigentlich gar nicht so kompliziert, aber es ist so einer von diesen Fällen wo es irgendwie erklärt komplizierter klingt als es dann am Ende ist. Einfach vor dem Kampf das passende Pokémon auswählen, im Kampf schnell auf den Bildschirm tippen, wenn die Special-Attacke voll geladen ist länger auf eine Stelle drücken und hoffen, dass nix abstürzt :D

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  2. Ich hab es mir heute morgen auch mal gezogen und Verwirrung ist am Anfang nicht zu unterschätzen, daher kein schlechter Artikel.
    Das einzige, was mich bisher stört (und deshalb laufe ich mit einem weiblichen Avatar durch die Gegend) sind die blöden Hosen beim Kerl. Ne gescheihte Jogginghose hätte ruhig drin sein können.
    Und ich brauche definitiv noch Wurftraining, im Pokeball werfen bin ich noch ned wirklich geschickt.

    Und ne Powerbank hab ich mir allein schon wegen Conventions geholt, da dort mein Akkuverbrauch immer stärker ist als sonst :)

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    1. Dankeschön :)

      Wurftraining lohnt total, allein schon wegen der Zubats. Die sind echt anspruchsvoll zum fangen, die kleinen Flattermänner. Erwisch mich da häufiger beim fluchen, dabei können die Zubats auch nichts dafür, dass sie so kompliziert sind :D

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  3. Sehr übersichtlich und hilfreich, danke :)

    Gerade die Arena und das Kampfsystem können ja am Anfang verwirrend sein wenn man von den klassischen Pokémon-Spielen her kommt.

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  4. Hallöchen,
    mein Freund hat sich das Spiel heruntergeladen und hin und wieder fange ich ihm auch mal ein Pokemon. Schön, wie man sich über sowas virtuelles freuen kann. :D

    Danke übrigens für deine tolle Übersicht. Gerade für den Beginn wirklich hilfreich! :-)

    Viele Grüße
    Bloody

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