gelesen: Wonder Woman Anthologie

© Panini Verlag / DC Comics

Das steht drin


Schön wie Aphrodite, klug wie Athene, stärker als Herkules und schneller als Merkur – das ist Diana, von den Göttern aus Ton geformt und mit erstaunlichen Kräften ausgestattet. Sie verteidigt die Schwachen und Unterdrückten als Wonder Woman und verbreitet dabei die Botschaft des Friedens als Vertreterin der Amazoneninsel Themyscira.



Kritik


An Wonder Woman führt aktuell kein Weg vorbei. Hier findet ihr meine Besprechung zum Film, aber da hört der Spaß ja noch lange nicht auf.  Wer sich bisher noch gar nicht mit der Amazonenkriegerin auseinandergesetzt hat, der findet mit der Anthologie von Panini/DC einen nahezu perfekten Einstieg.

Die Anthologie beginnt recht berührend mit einem Vorwort von Lynda Carter. Sie spielte Wonder Woman in der gleichnamigen Serie aus den 70er Jahren und spricht hier vor allem über die enorme gesellschaftliche Bedeutung der Figur. Durch den insgesamt 18 Comics umfassenden Band hindurch gibt es zudem immer wieder Infos rund um den Erschaffer William Moulton Marston, der mit seiner Ehefrau, einer weiteren Partnerin und deren Kinder zusammenlebte, die wichtigsten Zeichner sowie Figuren in Dianas Umfeld. 

Storytechnisch bietet das Buch Comics aus 75 Jahren, von 1942 bis zum Jahr 2015 hin. Der allererste Auftritt in den "DC All Star Comics #8" ist leider nicht inbegriffen, stattdessen wird mit der ersten Variante der später noch oftmals leicht veränderten Ursprungsgeschichte von Wonder Woman begonnen. Besonders die ersten Geschichten sind dabei durchaus noch etwas naiv und auch sehr zahm, dies lässt sich allerdings leicht mit dem Erscheinungszeitraum erklären, in dem die pure Existenz einer weiblichen Superheldin schon Grundlage zu angeregter Diskussion lieferte. 

Mit fortschreitender Veröffentlichung werden die Geschichten dann auch komplexer, dem Zeichenstil ergeht es ganz ähnlich. Die dabei vorgestellte Bandbreite an Geschichten ist zufriedenstellend ausgewählt, die Einbettung zu Beginn in den jeweils größeren Kontext ist ebenfalls spannend gelungen. 


Fazit


Die Wonder Woman Anthologie von Panini ist der ideale Einstieg für diejenigen, die sich bisher kaum bis gar nicht mit der Amazone befasst haben. 18 Geschichten bieten einen umfassenden Einblick, von dort aus kann man dann ruhigen Gewissens tiefer in die Geschichten rund um Diana eintauchen. 


Fakten zum Buch


Wonder Woman Anthologie von William Moulton Marston u.a. | Verlag: Panini Comics | erschienen am 14. März 2017 | Übersetzer: Alexander Rösch, Mandy Matz, Steve Kups | Hardcover | 404 Seiten | € 34,99 [D]

Kommentare:

  1. Danke für den Tipp. Ich war leider noch nicht im Film, gehe aber die Woche. Wenn er mir gefällt, werde ich auf dieses Werk hier zurückkommen. Ich hab ja praktischerweise noch einen Amazon-Gutschein für den ich eine Verwendung suche. *g*

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    1. Ohh immer diese Amazon Gutscheine, bei denen man gar nicht weiß, wo man zuerst investieren soll :D Die Anthologie ist tatsächlich ein prima Einstieg. Und ansonsten bieten sich auch die Comics aus der "Rebirth" Reihe aktuell dafür wunderbar an. Arbeite mich da auch grad durch und die sind durch die Bank weg gelungen :)

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  2. Danke für den Tipp. Ich will mich ja schon länger mal mit Comics beschäftigen, allerdings weiß ich nie wo oder mit wem ich anfangen soll. Der Wonder Woman Film hat mich absolut begeistert und diese Anthologie scheint ja wirklich gut für "Anfänger" zu sein, deswegen setze ich die direkt mal auf meine Wunschliste :)

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