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gesehen: Poldark Staffel 2

© Edel:Motion

Story



Im Jahr 1790 liegen Aufruhr und Revolution in der Luft. Ross (Aidan Turner) soll der Prozess gemacht werden, und George Warleggan (Jack Farthing) lässt nichts unversucht, ihn als Aufständischen hängen zu sehen. Während Francis (Kyle Soller) und Elizabeth (Heida Reed) starr vor Entsetzen sind, setzt Demelza (Eleanor Tomlinson) alles daran, ihren geliebten Ross zu retten.
Von Schulden erdrückt versuchen Ross und Francis, ihre Fehde beizulegen und sich durch den gemeinsamen Erwerb einer neuen Mine von dem Einfluss der Warleggans zu befreien. Um diesen Weg beschreiten zu können, setzt Ross bei einem verzweifelten Schmuggel alles auf eine Karte. Inmitten verhängnisvoller Verluste, entscheidender Errungenschaften und zerrütteter Beziehungen muss Ross seine Differenzen beilegen – ein für alle Mal. Doch welchen Preis muss er dafür bezahlen?

gesehen: Die Schöne und das Biest


© Walt Disney

Story


Die kluge und anmutige Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem leicht exzentrischen Vater Maurice (Kevin Kline) ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings Gaston (Luke Evans) gestört wird. Doch als Maurice auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers (Dan Stevens) gerät, bietet die mutige junge Frau ihre Freiheit im Austausch gegen das Leben ihres Vaters an. Trotz ihrer Furcht freundet sich Belle mit den verzauberten Bediensteten im verwunschenen Schloss des Biests an. Mit der Zeit lernt sie hinter dessen abscheuliche Fassade zu blicken und erkennt seine wahre Schönheit…

gesehen: Das Gesetz der Familie

© Koch Films


Story


Seit Generationen leben die Familienmitglieder des Cutler-Clans als Outlaws in der Landschaft um Gloucestershire in England. Was sie zum Leben brauchen, stehlen sie von den reichen Bewohnern der Gegend. Chad (Michael Fassbender) bewundert seinen Vater, Clan-Oberhaupt Colby (Brendan Gleeson), dafür ein Freigeist zu sein und sein Leben in absoluter Unabhängigkeit verbracht zu haben. Aber er weiß auch, dass das Leben abseits der Regeln nur bedingt Freiheit bietet, denn der Rückweg in die zivile Gesellschaft ist verbaut. Doch die Unabhängigkeit hat ihren Preis: die Polizei liegt stets auf der Lauer, in der Gruppe herrscht Chaos und das Geld ist immer knapp. Chad liebt seinen Vater, aber er möchte auch für seine Kinder ein Zuhause schaffen, in dem sie sicher aufwachsen können. Für Colby jedoch ist jede Abweichung vom Rebellenalltag Verrat an der Familientradition.

gesehen: Dunkirk

© Warner Bros. Ent.

Story


Zu Beginn von „Dunkirk“ sind Hunderttausende britischer und alliierter Truppen vom Feind eingeschlossen. Am Strand von Dünkirchen haben sie sich bis ans Meer zurückgezogen – und befinden sich in einer ausweglosen Situation.

gesehen: Small Town Killers

© DCM

Story


Die Ehen der beiden Handwerker Ib und Edward haben schon bessere Zeiten gesehen. Ihre Frauen Ingrid und Gritt halten ihre Männer nur für Witzfiguren, flirten ständig mit dem Tanzlehrer und schlafen lieber auf dem Sofa als mit dem Gatten. Ein Neuanfang muss her, doch die Männer sitzen auf so viel Schwarzgeld, dass eine Scheidung sie bettelarm machen könnte. Ein Auftragskiller soll die ungeliebten Ehefrauen loswerden. Doch die Damen haben längst Wind von dem Plan der Männer bekommen und sich eine eigene britische Profikillerin besorgt.


gesehen: Voice from the Stone


© Ascot Elite


Story


Das toskanische Landhaus, in dem Verena ihre neue Stelle antritt, ist ein uraltes Gemäuer voller Erinnerungen und Geheimnisse. Hier soll sich die Kinderpflegerin um Jakob kümmern, der seit dem plötzlichen Tod seiner Mutter stumm ist. Oft lauscht der Junge an den Steinen, die mit ihm zu flüstern scheinen. Verena hält das zunächst für eine Erscheinung seiner grossen Trauer, doch dann hört sie selbst die gespenstische Stimme …

FIlmkritik: T2 Trainspotting

© Sony Pictures Releasing GmbH

Story


Zuerst war da eine Gelegenheit… dann passierte ein Verrat. 20 Jahre sind inzwischen vergangen. Vieles hat sich geändert, vieles ist auch völlig gleich geblieben. Mark Renton kehrt zurück an den einzigen Ort, den er jemals sein Zuhause nennen konnte. Und sie warten auf ihn: Spud, Sick Boy, und Begbie. Aber auch andere gute, alte Freunde warten bereits: Leid, Verlust, Freude, Rache, Hass, Freundschaft, Liebe, Sehnsucht, Angst, Reue, Diamorphin, Selbstzerstörung und Lebensgefahr, alle stehen Schlange, um ihn zu begrüßen, bereit zum Tanz. 

Serienkritik: Poldark Staffel 1

© Edel:Motion
Wer hier bereits eine Weile mitliest, der dürfte von meiner ausgeprägten Schwäche für englische Serien mitbekommen haben. Egal ob England selbst oder Schottland, Irland, Wales und Co: Ich liebe die Inseln. Entsprechend groß war die Vorfreude auf "Poldark" mit Aidan Turner in der Hauptrolle. Was die Serie kann, dass erfahrt ihr in der Besprechung.

Story


Im Jahr 1783 kehrt Ross Poldark (Aidan Turner - Der Hobbit, Chroniken der Unterwelt, Being Human) vom Unabhängigkeitskrieg zurück und muss feststellen, dass in Cornwall nichts mehr ist, wie es war: Sein Vater ist tot, der Familienbesitz mitsamt der dazugehörigen Minen heruntergewirtschaftet und verschuldet, und seine Jugendliebe Elisabeth (Heida Reed) wird in wenigen Wochen seinen Cousin Francis (Kyle Soller) heiraten.
Trotz dieser Rückschläge möchte Ross seine Heimat nicht verlassen. Er ist fest dazu entschlossen, sein Erbe anzutreten und die Zinnminen seiner Familie wieder in Betrieb zu nehmen. 

Filmkritik: Boston


Boston © Lionsgate

Story


Boston, 15. April 2013 – Wie jedes Jahr zieht es tausende Läufer und Zuschauer aus aller Welt an die Strecke des beliebten Bostoner Marathons. Doch die Feierlichkeiten verstummen schlagartig, als zwei Sprengsätze an der Zielgeraden detonieren. Noch ist unklar, ob den Explosionen weitere folgen werden. Aber Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg) versucht einen klaren Kopf zu bewahren und die ersten Rettungseinsätze zu koordinieren – obwohl seine Frau Carol (Michelle Monaghan) beinahe selbst den Detonationen zum Opfer gefallen wäre. Für die Ermittler beginnt ein packender Wettlauf gegen die Zeit und eine der nervenaufreibendsten Großfahndungen in der Geschichte Amerikas nimmt seinen Lauf… 

Filmkritik: Nocturnal Animals


© Universal Pictures International

Story


Die Kunsthändlerin Susan Morrow (Amy Adams) führt in Los Angeles ein privilegiertes, aber unerfülltes Leben mit ihrem neuen Ehemann Hutton Morrow (Armie Hammer). Als dieser erneut zu einer seiner zahlreichen Geschäftsreisen aufbricht, erhält sie ein Manuskript mit dem Titel NOCTURNAL ANIMALS, geschrieben von ihrem Ex-Ehemann Edward Sheffield (Jake Gyllenhaal), mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. In der beigefügten Notiz fordert Edward sie auf, das Buch zu lesen.

Der Roman ist Susan gewidmet, doch sein Inhalt ist brutal und niederschmetternd. Edward erzählt darin die Geschichte von Tony Hastings (ebenfalls gespielt von Jake Gyllenhaal), der mit seiner Familie durch Texas fährt und dort eines Nachts von Ray Marcus (Aaron Taylor-Johnson) und dessen Gang von der Straße abgedrängt wird. Machtlos muss Tony dabei zusehen, wie seine Familie entführt wird und seine größten Ängste Wirklichkeit werden.

Filmkritik: Hell or High Water

© Paramount Pictures Germany

Inhalt


Die zwei Brüder Toby (Chris Pine) und Tanner (Ben Foster) rauben in Texas kleine Bankfilialen aus, um Schulden abzubezahlen. Ein kurz vor der Rente stehender Texas Ranger (Jeff Bridges) heftet sich an ihre Fersen, um die Brüder aufzuhalten. 


Filmkritik: La La Land


© Studiocanal

Sieben gewonnene Golden Globes bei sieben Nominierungen, und vermutlich wird es bei den diesjährigen Oscars ähnlich gut für "La La Land" laufen. Höchste Zeit also, kurz vor dem offiziellen Kinostart mal über diesen absolut magischen Film zu sprechen, der sich auf direktem Weg in mein Herz gesungen und getanzt hat.

Story

In Los Angeles begegnen sich zwei Träumer: Die leidenschaftliche Mia ersehnt sich den Durchbruch als Schauspielerin, leidet aber an ihrer großen Einsamkeit. Der charismatische Sebastian arbeitet derweil an seiner Karriere als Jazz-Musiker, hat es aber noch nicht über kleine Auftritte hinausgebracht. Der Zufall will es, dass sich die beiden eines Tages begegnen – und verlieben. Für beide ist es von Anfang an nicht leicht, ihre Liebe in der rauen, vom Konkurrenzkampf beherrschten Atmosphäre der Stadt zu leben. Als sich erste Erfolge einstellen, wird ihre noch frische Beziehung umso mehr auf die Probe gestellt.

Filmkritik: Paterson

© Weltkino

Story


Paterson arbeitet als Busfahrer in einem Ort namens Paterson. Sein Leben verläuft relativ ereignislos, die Alltagsroutine hat ihn fest im Griff. Die Stadt mit ihren Bewohnern inspiriert ihn zu allerhand Gedichten, die er niemandem zeigen will. Er schreibt vor seiner Schicht am Lenkrad seines Buses oder in der Mittagspause auf der Parkbank. Abwechslung in sein Leben bringt seine Frau Laura. Jeden Tag hat sie ein neues künstlerisches Projekt, dem sie nachgehen will. Trotz ihrer Unterschiede lieben die beiden sich innig und bestreiten ihren Alltag gemeinsam. 

Filmkritik: High Rise

© DCM


Story: Dr. Robert Laing (Tom Hiddleston) zieht nach seiner Scheidung in ein neu gebautes Hochhaus. Die vierzig Etagen des glamourösen Gebäudes sind klar aufgeteilt: Die Upperclass hat die oberen Stockwerke für sich reserviert, während Familien sich mit den Untergeschossen zufrieden geben müssen. Der 30-jährige Laing hat sein Apartment im mittleren Bereich und freundet sich mit dem Fernsehjournalisten Richard Wilder (Luke Evans) aus dem zweiten Stock an. Seine große Faszination gilt aber Anthony Royal (Jeremy Irons), dem Architekten, der ganz oben über allen residiert. Schon bald beginnt es, hinter der glitzernden Oberfläche des Wolkenkratzers zu rumoren. Mysteriöse Schlafprobleme machen den Bewohnern zu schaffen. Dazu kommen Konflikte zwischen den Schichten, die sich immer weiter ausdehnen. Während eines Stromausfalles brechen die Aggressionen dann offen aus.  



Kritik: Regisseur Ben Wheatley macht mit seinen Filmen gerne mal auf sich aufmerksam, denn sie bewegen sich immer ein kleines, wohldosiertes bisschen abseits jeder Norm. Und sie überraschen, mehr als jede Wundertüte vom Kiosk es je könnte. Gewissermaßen ist er also genau der richtige, um den eigenwilligen Roman von J.G. Ballard zu verfilmen. Mit Tom Hiddleston und Jeremy Irons sind zwei Schwergewichte mit an Bord, Sienna Miller und Luke Evans sind einem Großteil des Publikums wohl auch bekannt. Die Prämisse des Hochhauses, in dem man je nach Schichtzugehörigkeit entweder oben oder unten lebt, erinnert entfernt an Filme wie "Snowpiercer", allerdings legt Wheatley den Fokus eindeutig auf eine andere Art des Zerfalls.

© DCM



Zu viel sollte man über den Film eigentlich gar nicht erst verraten. Die Ausgangslage sorgt natürlich für einen umfassenden Konflikt, doch der Weg bis zur Eskalation und darüber hinaus ist spannend. Nicht, weil er unbedingt etwas Neues zu erzählen hat. Es ist mehr das "wie", das fasziniert. Als Zuschauer wird man mehr und mehr mit dem Wahnsinn, der im Haus herrscht, alleingelassen. Szenen voller Ruhe wechseln sich mit brutalen Einstreuungen ab, kommentiert wird dies nicht. Man bleibt in der Passivität gefangen, so wie die Figuren im Haus gefangen sind. Der Ausbruch erfolgt auf der kleinstmöglichen Ebene. Das Geschehen bleibt ungreifbar, stellenweise auch unerklärbar. Die Darsteller, der Soundtrack von Clint Mansell und die kühlen, distanzierten Bilder verschmelzen zu etwas Größerem. Etwas, das im einen Moment sein Publikum sicher in seinen Armen wiegt, nur um dann im nächsten zuzudrücken, bis die Luft wegbleibt. Die dystopische Vision der (großartig ausgestatteten) 70er Jahre, die sich problemlos auch auf die heutige Zeit anwenden lässt, hält jedenfalls nichts zurück und frisst sich ins Gedächtnis der Zuschauer hinein.  



Fazit: "High Rise" setzt sich zielsicher zwischen Indie- und Mainstreamkino nieder und besticht durch die schleichende Faszination, die er ausstrahlt. Fühlt man sich als Zuschauer zu Beginn noch sicher (nach einem kleinen Exkurs in den Wahnsinn, der dort lauert), bricht nach und nach die Fassade weg. Was bleibt ist ein tiefer Einblick in die Gesellschaft, den man so vielleicht lieber nicht gesehen hätte. Mit Glanz, Gloria und Exzess fährt hier alles vor die Wand und man wird mitgerissen, ob man nun will oder nicht. 


Infos zum Film

Originaltitel: High Rise
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Sci-Fi, Thriller, Drama
FSK: 16
Laufzeit: 118 Minuten
Regie:
Drehbuch:
Darsteller: Tom Hiddleston, Jeremy Irons, Sienna Miller, Luke Evans u.a.

Trailer

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