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Recap: Game of Thrones 7.1: Dragonstone

© HBO
Willkommen zurück, falls ihr bisher schon treu mitgelesen habt. Und willkommen an Bord, falls ihr diesen Blog erst im letzten Jahr entdeckt habt und euch bisher der akute "Game of Thrones" Wahnsinn, der sich hier abspielt, entgangen ist. Offensichtlich ist alles, was nach diesem kleinen Absatz steht, voller Spoiler. Falls ihr die Episode also noch nicht gesehen habt und eine Allergie gegen besagte Spoiler habt: Husch husch mit euch, weg von hier. Alle anderen: nehmt euch ein gutes Glas Wein (keine Angst, wir servieren heute einen guten, dornischen Tropfen) und lasst den Staffelauftakt nochmals Revue passieren.

gelesen: Die Herren von Winterfell

© Blanvalet

Die Serie "Game of Thrones" bespreche ich mittlerweile seit der vierten Staffel für euch, und auch so einiges an Literatur zum Thema und von Autor George R.R. Martin gab es hier schon in Besprechungen. Die Buchreihe, mit der alles seinen Anfang nahm, die wurde allerdings bisher vernachlässigt. Höchste Zeit, diesen Fehler zu korrigieren.

gelesen: Die Sieben Königslande von Westeros

© Piper Verlag
Nanu, ein "Game of Thrones" Reiseführer? Ihr glaubt ja gar nicht, wie leicht man meine volle Aufmerksamkeit erwecken kann. Flugs landete das Buch dank der netten Menschen beim Piper Verlag in meinem Briefkasten, und ich konnte stöbern. Ein Reiseführer für Westeros... sicherlich eines der gewöhnungsbedürftigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Aber keinesfalls im schlechten Sinne. Wieso das so ist? Das erfahrt ihr weiter unten im Text.

gelesen: Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

© Penhaligon

Nach wie vor herrscht Flaute an Lesematerial in Sachen "Game of Thrones", oder "Song of Ice and Fire", wenn man mal bei der korrekten Version der Buchreihe bleiben will. Das sechste Buch von George R.R. Martin lässt auf sich warten, die siebte Staffel der Serie wurde um ein paar Wochen nach hinten verlegt. Freundlicherweise beendete der Penhaligon Verlag meine Durststrecke und schickte mir "Der Heckenritter von Westeros". Eine Sammlung von drei Kurzgeschichten, die zwar nicht, wie auf dem Cover vollmundig verkündet wird, die direkte Vorgeschichte zum Lied von Eis und Feuer sind, aber dennoch damit verbunden sind. Schauen wir uns das doch mal genauer an.

Das steht drin


Ein Jahrhundert vor den Ereignissen in der Bestsellersaga »Das Lied von Eis und Feuer« nimmt ein Knappe namens Dunk das Schwert seines verstorbenen Herren an sich. Er will an einem Turnier teilnehmen, um selbst ein Ritter zu werden. Doch »Ser Duncan« hat noch viel zu lernen über die Welt der Edlen und Mächtigen. Beim Versuch, einen Platz im Turnier zu ergattern, macht er sich bald ebenso viele Feinde wie Freunde. Dunk ist ein fähiger Kämpfer mit einem starken Ehrempfinden. Doch wird das reichen, um ihn in den Augen der Welt als wahrer Ritter dastehen zu lassen? Oder ist er nur ein fehlgeleiteter junger Mann, der sich und andere in tödliche Gefahr bringt?

Kritik


Im Buch stecken insgesamt drei mehr oder weniger kurze Kurzgeschichten. "Der Heckenritter" erzählt von einem Turnier, bei dem Dunk seinen Knappen Ei kennenlernt. Natürlich läuft dieses Turnier alles andere als harmlos ab, denn wann eskalierte ein Turnier in Westeros mal nicht? Eben. "Das verschworene Schwert" schickt Dunk und Ei in einen mittelschweren Konflikt zwischen zwei Häusern, der natürlich gelöst werden muss, möglichst ohne Verluste von Leben. "Der geheimnisvolle Ritter" führt die beiden Hauptfiguren zurück auf ein Turniergelände, wo... ihr habt es erraten, die Dinge nicht so sind, wie sie zunächst scheinen.

Rhaegal freute sich mächtig auf die Begegnung mit dem Heckenritter.

Die drei Kurzgeschichten veröffentlichte George R.R. Martin (die beiden R stehen übrigens für Raymond Richard) bereits in verschiedenen Anthologien, also Sammlungen von Geschichten. Teilweise wurden diese bisher gar nicht für den deutschen Markt veröffentlicht, andere sind bereits vergriffen. Die Zusammenfassung und Übersetzung in einem Buch ist daher eine tolle Idee. Einzig, wieso auf dem Cover eine römische Eins mit aufgedruckt ist, verwirrt. Denn bisher hat Mister Martin tatsächlich auch nur diese drei Geschichten geschrieben. Laut eigener Aussage plant er zwar weitere Abenteuer für den Heckenritter, ob und wenn ja, wann, diese erscheinen, steht aber in den Sternen. Ansonsten ist die Aufmachung des Covers an die Gestaltung der Hauptreihe, wenn man so sagen kann, angelehnt. Im Regal herrscht also Einheit, nur die Farben unterscheiden sich. 

Nachdem ich "A Song of Ice and Fire" in Buchform vor knapp sechs Jahren förmlich verschlungen habe (und danach nochmal, weil man ja Dinge eventuell überlesen hat, und dann nochmal, weil man ja Zusammenhänge knüpfen muss, und dann nochmal, weil man nach Indizien für gewisse Theorien gesucht hat... ihr kennt das, oder?), war "Der Heckenritter von Westeros" für mich zunächst Neuland. Ganz einfach, weil ich bisher alles rund um diese Welt auf Englisch konsumiert habe. Ich war also mächtig gespannt, wie sich die deutsche Übersetzung machen würde. Ob ich Probleme mit Ortsnamen bekommen würde? Oder mich fragen würde, um wen zum Teufel es eigentlich gerade geht?

Ganz reibungslos lief der Wechsel dann tatsächlich nicht, bei einigen Namen musste ich wirklich kurz überlegen. Das betraf allerdings meist kleinere Häuser oder einzelne Personen. Für die Ortsnamen gibt es vorne und hinten im Buch Karten, damit konnte ich mich orientieren. Und nach knapp der Hälfte der ersten Geschichte merkte ich keinen Unterschied mehr und konnte voll und ganz in Westeros abtauchen. Die Komplexität, die das Lied von Eis und Feuer aufweisen kann, bleibt hier aus. Das erleichtert den Lesefluss enorm, und man muss auch nicht dauernd nachschlagen, mit welcher Figur man es denn nun gerade zu tun hat. Die Geschichten sind kurzweilig und lassen sich flott lesen. Miteinander verknüpft sind sie einerseits durch eine im Hintergrund angelegte, größere Geschichte, andererseits durch kleine Rückverweise auf das, was bisher so geschehen ist. Man könnte sie aber auch gut in einer anderen Reihenfolge lesen, ohne zu viele Verständnisfragen aufzubauen.

Wehe, jemand sagt jetzt "Dracarys"! Und seit wann können Drachen lesen?

Dennoch merkt man, dass George R.R. Martin die Welt, die er erschaffen hat, liebt und gerne ergründet. In dieser Hinsicht mag der Hinweis, es handle sich um die Vorgeschichte zum Lied von Eis und Feuer, halbwegs angebracht sein. Aufmerksame Leser des Epos werden in den bisherigen Büchern das eine oder andere Mal auf Dunk und Ei gestossen sein, ansonsten liefern die Kurzgeschichten einen tiefergehenden Einblick in die Geschehnisse. Wer sich also genaueres Wissen über die politische Geschichte von Westeros aneignen will, der wird hier in jedem Fall fündig. Alle anderen bekommen kurzweilige, unterhaltsame Abenteuer eines ungleiches Paares von Heckenritter und Knappe. Da bleiben überraschende Wendungen nicht aus, und es gibt ganz in der Tradition des Hauptwerkes eine oder zwei kurze Einlagen, die etwas unappetitlicher zu lesen sind. Das erreicht aber niemals auch nur angehend die Ausmaße an Brutalität, für die die anderen Bücher berüchtigt sind. Stattdessen, und das überraschte mich persönlich beinahe am meisten, gibt es vermehrt humorvolle Einlagen, die den Geschichten trotz der komplexen Hintergründe ein angenehmes Maß an Leichtigkeit verpassen.

Fazit


"Der Heckenritter von Westeros" liefert kurzweilige, spannende und teils auch witzige Unterhaltung in Westeros. Fans der Reihe werden zahlreiche Hintergrundinformationen entdecken, die das geschichtliche Wissen um die komplexe Welt von "Game of Thrones" anreichern. Wer aber einfach nur ein paar Rittergeschichten lesen will, der wird hier ebenso fündig. Eine gut gelungene Gratwanderung, die für unterhaltsame Lesestungen sorgen wird. 

Fakten zum Buch


Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben von George R.R. Martin | Verlag: Penhaligon | erschienen am 23. September 2013 | Übersetzer: Andreas Helweg, Joachim Körber | Softcover | 416 Seiten | 15€

Gelesen: Winter is Coming - Die mittelalterliche Welt von Game of Thrones

© Theiss Verlag

Eventuell ist es dem einen oder der anderen beim lesen hier schon aufgefallen. Dem Rest sei verkündet: Ich mag "Game of Thrones". Sehr sogar. Die Serie, die Bücher, you name it. Groß war dementsprechend die Freude, als "Winter is Coming" von einem besonders fleissigen Raben in meinen Briefkasten gelegt wurde. Zeit für eine ausführliche Besprechung. 

Das sagt die Inhaltsangabe: Game of Thrones‹ ist Gegenstand heftiger Diskussionen in den Medien und für Millionen von Fans in aller Welt, die zahllose Theorien entwickeln, wie die Geschichte wohl weitergehen wird. Doch trotz all dem hat bisher kein Buch verraten, wie George R. R. Martin sein erstaunliches Universum geschaffen hat. Während Carolyne Larrington Romane und Fernsehserie zugleich im Blick hält, erkundet sie jene mittelalterliche Welt aus Rivalitäten und Krieg, Liebe und Verrat, Gier und Macht, deren Inbegriff die Rosenkriege in England bilden. Außerdem vertieft sie sich unter anderem in die Themen Wappen, Riesen, Drachen und Schattenwölfe in Texten des Mittelalters, Raben, alte Götter und Wehrholz in den nordischen Mythen sowie in den bizarren, exotischen Orient auf dem Ostkontinent Essos. Von den Weißen Wanderern bis zur Roten Frau, von Casterlystein bis zum Zitternden Meer ist dieses Buch ein unentbehrlicher Reiseführer in die bedeutendste Schöpfung der Fantasyliteratur des 21. Jahrhunderts.

Kritik: Wie schreibt man ein Sachbuch über eine Reihe wie "Game of Thrones"? Aktuell sind es sechs Serienstaffeln und fünf veröffentlichte Romane, wenn man nach der englischen Zählung geht. Wer auf Deutsch liest, wird doppelt zur Kasse gebeten (und muss sich mehr Buchnamen merken). Unzählige Charaktere und zahlreiche Handlungsorte zeichnen die Geschichte aus. George R.R. Martin bediente sich ausgiebig an historischen Ereignissen und Erzählungen und schuf daraus seine ganz eigene Welt. Da ist der Durchblick nicht immer ganz so leicht.

Das dachte sich wohl auch Carolyne Larrington. Sie arbeitet als Professorin an der Uni in Oxford und beschäftigt sich dort viel mit mittelalterlicher Literatur, Sagen aus Skandinavien sowie den einzelnen Ländern des Vereinigten Königreiches und legt nebenbei noch ein Augenmerk auf die Geschichte der Frauen in diesen Kontexten. Kurzum, die Dame rockt ziemlich. Ihre Begeisterung für "Game of Thrones" wird dann auch beim lesen spürbar. Nach einer Einleitung, in der kurz darüber informiert wird, dass die Inhalte bis zum Ende der fünften Staffel / dem fünften Buch (A Dance with Dragons) besprochen werden, geht es dann auch schon los. Wobei, ein Spoilersystem mit verschiedenfarbigen Raben am Rand einzelner Seiten wird ebenfalls vorgestellt. Eine schöne Idee, so können auch diejenigen, welche in der Handlung noch nicht so weit vorangeschritten sind, mitlesen.

Thematisch ist das Buch in fünf Kapitel unterteilt. Als Leser wird man auf eine Reise von Norden nach Süden geschickt. Persönlich empfinde ich das als willkommene Abwechslung, allein die Vorstellung, jemand würde chronologisch zur Geschichte alles aufdröseln... reden wir lieber nicht drüber, da würde wohl ein Wälzer mit 2000 Seiten entstehen. Die einzelnen Kapitel befassen sich dann ausgiebig mit Elementen der verschiedenen Gesellschaften. Larrington zieht jeweils Parallelen zu historischen oder sagenhaften Ereignissen. Dabei verzichtet sie auf hochgestochene Phrasen, ihre Texte sind gut verständlich und wirklich informativ gehalten. Ich fand die teils eingedeutschten Namen gewöhnungsbedürftig, meine bisherigen Kontakte mit Büchern und Serie waren allesamt auf englisch. Da hatte ich zwischenzeitlich ein bisschen Orientierungsprobleme, die sich aber meistens im Kontext lösen ließen. Wer gemischt oder aber auch nur die deutschen Fassungen konsumiert, kommt aber sicher gut zurecht.

Für diejenigen, die bisher weder mit den Büchern noch der Serie Kontakt hatten, dürfte das Buch wohl zuviel des Guten sein. Ein gewisser Grad an Vorwissen ist schon erforderlich. Larrington erklärt aber dennoch viele Zusammenhänge, und man muss nicht beide Formate in- und auswendig kennen, um sich zurechtzufinden. Da möglichst viele Leser angesprochen werden sollen, handelt sie die einzelnen Themenpunkte zwischenzeitlich etwas knapp bemessen ab. Am Ende des Buches wartet dann aber ein wirklich umfassendes Literaturverzeichnis. Wer sich dann für einzelne Themenschwerpunkte ausgiebiger interessiert, findet hier sicherlich die passende Lektüre. Als Begleittext für Serie und Bücher und als Überbrückung für die lange Wartezeit auf neue Staffeln und neues Lesefutter sind Fans hier aber wirklich gut bedient.

Fazit: "Winter is Coming" schafft die Gratwanderung zwischen zugänglich und wissenschaftlich nahezu perfekt. Für mich, mit immerhin drei Semestern Geschichtsstudium auf dem Buckel hätte es gerne noch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können. Doch da schafft das umfassende Literaturverzeichnis am Ende Abhilfe. Carolyne Larrington vermittelt eine Vielzahl von Themen, jede Menge Hintergrundwissen und wirklich spannende Querverweise auf lockere Art. Bücher und Serie werden miteinander verbunden, und am Ende ist man garantiert schlauer. Eine klare Leseempfehlung für all diejenigen, die sich tiefergehend für die Hintergründe des Liedes von Eis und Feuer interessieren.

Fakten zum Buch 

Winter is Coming - Die mittelalterliche Welt von Game of Thrones von Carolyne Larrington | Verlag: Theiss | erschienen am 12.09.2016 | Übersetzer: Jörg Fündling | Softcover | 320 Seiten | 19,95€

Recap: Game of Thrones 6.10: The Winds of Winter

Winter is here. © HBO
Okay, Leute. Tief durchatmen, die Krokodilstränen trocknen und nach vorne schauen. Wir haben eine weitere Staffel "Game of Thrones" durchgestanden, und ohne hier irgendwie voreilig ein Fazit ziehen....ach komm. Beste Staffel ever. There, I said it. Klar, die Euphorie ist groß, das Adrenalin kursiert durchs Blut wie irre, aber sind wir mal ehrlich, das war schon großes Kino. Schauen wir uns also ein letztes Mal für dieses Jahr gemeinsam an, was eigentlich passiert ist. 

Recap: Game of Thrones 6.9: Battle of the Bastards


© HBO
Wir sind in der vorletzten Folge angekommen, und mittlerweile steht auch so ziemlich sicher fest, dass die beiden nächsten Staffeln a) das Finale bilden und b) jeweils nur sieben Folgen haben werden. Zeit also, schreiend im Kreis zu laufen. Aber bevor ihr losrennt quatschen wir noch ein bisschen über "Battle of the Bastards", Generationenprobleme, fähige und unfähige Herrscher und natürlich über Haustiere.

Recap: Game of Thrones 6.8: No One

Selbstgefälliges Fressbrett auf 12 Uhr. © HBO
Noch einmal kurz inne halten und Luft holen vor dem (hoffentlich) großen Finale: "No One" bringt die letzten Figuren auf dem Schachbrett in Position, meuchelt nebenbei ein paar Fan-Theorien und verläuft überraschenderweise sowohl ruhig als auch größtenteils vorhersehbar. Also füllt euer Glas mit "The Imp's Delight" und lasst die Folge noch einmal Revue passieren.

Recap: Game of Thrones 6.7: The Broken Man

© Steven Depolo
Ihr fragt euch sicher, was es mit dieser zuckersüßen Zimtschnecke dort oben auf sich hat. Aber keine Panik, ihr seid am richtigen Fleck, hier gibt es das Recap / Review zur aktuellen Folge "Game of Thrones", dieses Mal wundervoll betitelt mit "The Broken Man". Was leckeres skandinavisches Gebäck mit der Serie zu tun hat erfahrt ihr nach dem Jump Break. 

Recap: Game of Thrones 6.6: Blood of my Blood

Es ist kein Spoiler wenn es ein Flashback ist! © HBO
Und da sind wir schon wieder, nun offiziell im zweiten Teil der sechsten Staffel von "Game of Thrones". Wie ihr am Bild oben unschwer erkennen könnt gibt es auch hier wieder Flashbacks. Ich will ja nichts sagen, aber ich habe bei dieser Episode ein paar Mal vor Freude rumgejault wie ein räudiger Straßenköter. etwas lauter gejubelt. Ähm....also. Nach der fulminanten letzten Episode kommen die Dinge wieder ein wenig zur Ruhe, jedenfalls für einen kurzen Moment. Doch dann läuft unsere liebste Serie mal wieder zur Höchstform auf. Wenn es darum geht, so viel Chaos wie möglich vorzubereiten. Und einige lang vermisste Mitstreiter tauchen wieder auf der Bildfläche auf. Alles beim Alten, sozusagen. Wie immer geht es nach dem Jump Break weiter, ihr kennt das ja mittlerweile. 

Recap: Game of Thrones 6.5: The Door

Aus jeder guten Tragödie wird mal eine Komödie auf der Bühne © HBO
Ja, ich bin diese Woche etwas später dran, ich weiß. Aber die aktuelle Folge war nur schwer zu verdauen, und ich bin mir beim schreiben dieses Intros auch noch nicht ganz sicher, ob ich überhaupt bis zum Ende komme. Und am Wochenanfang lag ich noch krank im Bett. Optimal gelaufen, würd ich sagen. Wir werden sehen. Auch diese Episode war randvoll mit heftigen Ereignissen, krassen Offenbarungen und jeder Menge Drama. Wie immer geht es mit einem Klick auf "weiterlesen" zum ganzen Text, wir wollen ja niemanden spoilern. 

Recap: Game of Thrones 6.4: Book of the Stranger

Na wenn das nicht Littlefinger höchstpersönlich ist! © HBO
"Game of Thrones" zeigt in der aktuellen Staffel eine Seite der Serie, die bisher deutlich zu kurz kam. Auch in "Book of the Stranger" passieren zahlreiche Dinge, die, besonders im Rahmen der Serie, richtigen Anlass zur Freude bringen. Ist nun deshalb in Essos und Westeros wieder alles in Butter? Mitnichten. Kommt also mit auf eine Reise in die vierte Folge der sechsten Staffel und lasst die Episode noch einmal Revue passieren. Wie immer geht es nach dem Jump Break weiter, es soll ja niemand gespoilert werden. 

Recap: Game of Thrones 6.3: Oathbreaker

© HBO

Auch die dritte Episode, passend mit "Oathbreaker" betitelt, hält das bisher erfreulich hohe Niveau der sechsten Staffel. Zwischen Flashbacks, Wiederkehrern, alten Bekannten und neuen Gesichtern ereignete sich in dieser Woche so einiges. Verlieren wir also keine Zeit und steigen direkt in die Episode ein. Weiter geht es wie immer mit heftigen Spoilern nach dem Jump Break. 

Recap: Game of Thrones 6.2: Home

© HBO
Die Zeit rast, und wir hatten bereits das Vergnügen mit der zweiten von insgesamt zehn Episoden "Game of Thrones". Erneut haben wir es mit einer extrem kurzweiligen Episode zu tun, in der so einiges passiert ist. Zur detaillierten Besprechung gelangt ihr aus Spoiler-Gründen mit einem Klick unten links in dieser Vorschau. Das ganze Recap wartet dann nach dem Jump Break auf euch. 

Recap: Game of Thrones 6.1: The Red Woman

© HBO
Ja, die Recap-Sektion in diesem Blog liegt furchtbar brach. Und ja, mir tut das in der Seele weh. Aber welcher Zeitpunkt bietet sich besser für eine Reaktivierung an, als der Start der neuen Staffel "Game of Thrones"? Eben. Also, ohne große Umschweife legen wir einfach direkt los, denn es gibt eine Menge zu besprechen. Für alle Neulinge, die bisher immer nur Filmkritiken hier gelesen haben: 

Dieser Beitrag ist schrecklich dunkel und randvoll mit Spoilern! Falls ihr Episode eins der sechsten Staffel noch nicht gesehen habt, dann husch husch, ab mit euch! Danach dürft ihr gerne wiederkommen und den Austausch suchen. 

Alle anderen: setzt euch, nehmt euch ein Glas dornischen Wein. Es hat sich nichts am Aufbau verändert, niemand muss sich umgewöhnen. Also, los gehts. Damit niemand beim drüberlesen gespoilert wird gibt es einen schicken, kleinen Jump Break. Also, bitte einmal klicken.

Media Monday #233

Wir befinden uns offiziell in der Woche, in der "Star Wars Episode 7" startet. Ich werde am Donnerstag Nachmittag im Kino sitzen und bin schon gespannt wie ein Flitzebogen. Das Wochenende habe ich hingehen relativ unspektakulär verbracht. Ein paar Filmkritiken hab ich endlich mal nachgeholt, momentan will ich mir vor allem für den Januar ein paar Sachen schon mal vorgearbeitet haben, damit im potentiellen Arbeitsstress das bloggen nicht ganz untergeht. Ansonsten ist das Wetter wenig einladend, und so habe ich eine ganze Menge Papierkram sortiert damit es nach Weihnachten ohne Probleme in die Schweiz gehen kann. Die Aufregung wächst beinahe täglich! Aber erstmal sind die Fragen von Wulf dran, man muss ja auch mal wieder runterkommen. 

1. Mit eines der schönsten Dinge, das mir durch mein Blog widerfahren ist war die Teilnahme an der Pressekonferenz zur Tim Burton Ausstellung in Brühl. Nicht nur war es total cool weil es meine erste Pressekonferenz war und ich die Ausstellung vor der Eröffnung besuchen durfte, Mr. Burton selbst war anwesend. Ich saß total aufgeregt im Saal und musste mich echt zusammenreissen um nicht hysterisch loszulachen. Da hat das innere Fangirl echt einen guten Kampf geliefert. Ansonsten war ich auch mächtig stolz als das erste Rezi-Exemplar dann im Briefkasten lag. Fühlt sich schon irgendwie gut an. Und natürlich sind auch die neuen Kontakte zu Lesern und anderen Bloggern wirklich klasse. Es tut sooo gut unter Gleichgesinnten zu sein, die einen im Idealfall nicht schräg anschauen und Filmvorlieben mit "is doch ein Kackfilm" abtun. Es gibt schon genug negatives im Leben, da tut so eine Luftblase voller Positivität echt mal gut. Ganz klar, bloggen ist das Beste was ich je angefangen hab. Und bei der Jobsuche war es auch überaus hilfreich, zumindest wenn der potentielle Arbeitgeber einsieht dass hier auch eine Form von Journalismus stattfindet. Ich kann jedenfalls sagen: ohne meinen Blog hätte ich meinen zukünftigen Job wohl nicht bekommen.

2. So authentisch, wie Eddie Redmayne in "Theory of Everything" eine so lupenreine Imitation von Stephen Hawking dargestellt hat, gehört schon anerkannt. Ich erinner mich noch wie einige sich danach aufgeregt haben, von wegen das wär alles Oscar-Beute und der Junge hätte kein Talent und weiß der Geier. Schätze die haben einen anderen Film gesehen, anders kann ich mir solche Missgunst mittlerweile echt nicht mehr erklären. Aber da sind wir schon wieder bei dieser Negativität und diesem ganzen "ich bin voll dagegen" Getue.

3. Während man sich die Fortsetzung(en) zu ziemlich vielen Filmen getrost hätte schenken können, hätte ich viel lieber mal einen Nachfolger zu "Firefly" gesehen, schließlich war eine Staffel und der abschließende Film einfach nicht genug. Too soon!

4. Ja, irgendwie weihnachtet es ja doch so langsam. Wenn ich mir dann doch mal einen Weihnachtsfilm anschauen würde/müsste/wollte, fiele meine Wahl wohl auf "Tatsächlich Liebe". Kein Weihnachten geht ohne, schon seit Jahren nicht. "Kevin allein Zuhaus" ist auch irgendwie Pflicht wenn die Familie in der Nähe ist. "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" find ich auch ganz toll, und natürlich "Das letzte Einhorn". Mit "Tatsächlich Liebe" gehe ich auch meinem Freund nun schon das vierte Jahr auf die Nerven und er weigert sich standhaft, aber dieses Jahr krieg ich ihn dran. Er schaut nämlich seit kurzem "The Walking Dead" und eine der Hauptfiguren spielt ja bei "Tatsächlich Liebe" mit. Einmal im Jahr kann man sich schon gemeinsam irgendeinen romantischen Film ansehen, wir machen das sonst nämlich echt nie, da bin ich pflegeleicht. Muahahaha!
Rick Grimes jagt Keira Knightley...oder so © UIP
5. Bewusst vor dem Kinostart von Star Wars VII gestellt: Mein persönliches Kino-/Film-Highlight 2015 kann ich so aus dem Stehgreif echt nicht sagen. "Mad Max: Fury Road" war der pure Wahnsinn. "Sicario" hat mich ebenfalls schwer beeindruckt. Aber da waren so viele Filme, ich muss mir die Tage da echt mal Gedanken zu machen. 

6. Bei der Kürze der Tage und der ständigen Dunkelheit könnte man ja beinahe missmutig werden. Nichts heitert mich aber zuverlässig jedes Mal auf, denn ich bin von Haus aus ein richtiges Winterkind. Ich liebe es, wenn es draußen dunkel ist. Dann wird sich eingekuschelt und mit Schatz Serie gesuchtet bis zum umfallen. Oder ich kuschel mich alleine ein und lese. Dazu eine heiße Tasse Tee und ich bin zufrieden. Und im Dunkeln behalte ich auch die Außenwelt immer besonders im Auge, denn sobald der erste Schnee fällt bin ich ratzfatz draußen um Schneeflocken zu fangen. Und wenn so richtig viel Schnee liegt gibt es nichts besseres als nachts draußen zu sein um überall Schneemänner zu bauen. Außerdem ist es schön kalt und ich liebe das. Minusgrade halten mich nicht auf, im Zweifelsfall zieh ich vier Schichten Kleidung an. 
Paradies: Nördlich der Wall in "Game of Thrones" © HBO
7. Zuletzt habe ich Ausmalbilder für mich entdeckt und das war übelst beruhigend , weil man dabei in einen ganz eigenen Flow gerät und sich echt extrem entspannen kann. Ich hab mich da ja bisher immer ein bisschen drüber lustig gemacht, aber verdammt, das funktioniert echt. Jetzt suche ich nach schicken Malbüchern. Chillen kommt damit auf eine ganz neue Ebene, solltet ihr dringend ausprobieren wenn ihr Stress habt. Als Kontrastprogramm hab ich zuletzt "Mission Impossible 5 - Rogue Nation" geschaut. Musste dann erstmal so 20 Bilder ausmalen um wieder runterzukommen. 

Und das war es auch schon wieder. Ich hoffe ihr startet gut in die Woche, lasst euch nicht zu sehr stressen und erreicht, was ihr euch so vorgenommen habt. Und falls ihr, wie ich, "Star Wars" schon in dieser Woche anschauen geht hoffe ich dass der Film euch nicht enttäuscht :)

Veranstaltungstipp: German Comic Con in Dortmund, 5./6.12.2015


Heute hab ich mal wieder einen Veranstaltungstipp für euch. Anfang Dezember, genauer gesagt am 5. und 6.12. findet in der Dortmunder Westfalenhalle die "German Comic Con" statt. Nicht dass ihr jetzt durcheinander kommt, es handelt sich dabei um einen anderen Veranstalter als bei der "Comic Con", die 2016 dann in Stuttgart stattfinden wird. Aber konzentrieren wir uns auf Dortmund, denn de facto handelt es sich hier um die erste Comic Con in Deutschland.  Schauen wir uns also mal an, was geboten wird, denn für ein erstes Mal, und das kann man nicht anders sagen, wird hier verdammt fett aufgetischt. 

Ihr habt ein Faible für Comics und wollt gerne mal die Zeichner hinter euren Lieblingswerken treffen? Kein Thema, Ariel Olivetti (Punisher, Batman), John McCrea (Hitman, Spider-Man), Ingo Römling (Malcolm Max, Star Wars) und Felix Mertikat (Steam Noir) sind nur ein paar der angekündigten Gäste. Die komplette Übersicht gibt es *hier*.

Falls ihr lieber auf Darsteller aus eurer Lieblingsserie treffen wollt, dann könnt ihr euch ebenfalls glücklich schätzen. Rory McCann, besser bekannt als der Hound, aus "Game of Thrones" mal die Hand schütteln, oder doch lieber mit Trip von den Agents of S.H.I.E.L.D. (B.J. Britt) über Lola fachsimpeln? Kein Thema. James Marsters (Spike aus einer meiner liebsten Serien, "Buffy") wird anwesend sein, ebenso werden die Fans vom "Hobbit" und "Arrow" durch die Anwesenheit von Manu Benett beglückt. Fans gepflegter Zombie-Action dürfen sich auf Laurie Holden freuen, die sich als Andrea in "The Walking Dead" mit den Untoten auseinandersetzt.
James Marsters als Spike in der Serie "Buffy" © The WB
Was wäre eine Convention ohne Cosplayer? Jedenfalls um einiges langweiliger, das ist klar. Für die ganz engagierten unter euch wird es natürlich einen Wettbewerb geben, außerdem sind ein paar ganz Große aus der Szene anwesend. Jessica Nigri aus den USA wird vorbeischauen und in der Jury des Cosplay Contest sitzen, ebenso ist Kamui aus Deutschland vor Ort. Besonders auf Kamui freue ich mich persönlich total, ich konnte auf der Fantasy Basel schon ihre tolle Arbeit bewundern, und sie ist darüber hinaus auch noch echt sympathisch. 

Falls ihr eure Nase lieber in ein gutes Buch stecken wollt gibt es eine Leseecke, und es werden auch ein paar Autoren anwesend sein. Verena Klinke, die "Steam Noir" mitbetreut wird Rede und Antwort stehen, Clara Lina Wirz und Alex Jahnke werden ihr "Steampanoptikum" vorstellen. Ihr merkt, wenn Steampunk euer Ding ist, dann seid ihr hier bestens aufgehoben.

Eine Übersicht über alle Gäste (die Liste ist nämlich noch lange nicht vollzählig!) könnt ihr *hier* finden.
Rory McCann als Sandor "The Hound" Clegane in Game of Thrones © HBO
Wer sein Geld, so wie ich, gerne mal für wundervolle Dekoartikel jedweder Form ausgibt, der wird in einer Shopping-Area sein Glück finden. Die Veranstalter versprechen auch eine Menge importierte Waren, besser also man fängt schon mal an zu sparen. Daneben wird es natürlich auch weitere Events geben, die auf einer Convention nicht fehlen dürfen. Panels (zu denen der Zutritt im Eintrittspreis enthalten ist), Workshops, Autogrammstunden mit den Stars, die Möglichkeit ein gemeinsames Foto zu ergattern, sogar mit ausgestellten Filmrequisiten wird geworben. 

Wer sich lieber anderweitig unterhalten lassen möchte kann sich die Wrestling Show von "Westside Xtreme Wrestling" anschauen. Fans von "Zurück in die Zukunft" dürfen eine DeLorean Replik bewundern und auch K.I.T.T., der eigentliche Star aus "Knight Rider" wird für Fotos bereitstehen.

Ihr seht also, es wird einiges geboten. Wie sieht es bei euch aus? Werdet ihr anwesend sein? Worauf freut ihr euch am meisten? Und welchem Darsteller wolltet ihr schon immer mal die Hand schütteln? Packt es in die Kommentare!

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Alle notwendigen Infos zur Anreise, zu den verschiedenen Tickets und zubuchbaren Extras findet ihr *hier*.

Media Monday #221


Nachdem ich in der ganzen letzten Woche mehr oder weniger eine kleine Auszeit vom Internet genommen hab, starten wir in dieser Woche hoffentlich durch. Erstmal werde ich wohl Kommentare der letzten Woche noch nachholen müssen, aber dann! Without further ado gehen wir am besten Mal in medias res und kümmern uns um die Fragen von Wulf.

1. Als ich mir einen Totoro in Japan bestellt habe und sah, dass die Lieferung zwischen 1,5 und 3 Wochen brauchen wird wurde ich unruhig. Nachdem 1,5 Wochen vorbei waren (tatsächlich ist er genau vor 2 Wochen verschickt worden) behalte ich den Briefkasten jetzt ganz genau im Auge. Ab Mitte der Woche werd ich vermutlich den Scott Pilgrim geben.
Genau so wird gewartet © Universal
2. Sollte es jemals Teleportation geben, werde ich postwendend die Welt bereisen.

3. Bei "Fear the Walking Dead" bleibt zumindest alles beim Alten, schließlich sind die Figuren einfach nur strunzdämlich. Ich hoffe sie werden alle gebissen.

4. Mein leider nur sechs Wochen dauerndes Praktikum in London war eine unglaubliche Erfahrung, einfach weil ich eine Menge gelernt habe. Und weil sechs Wochen London nicht annähernd ausreichend sind um die Stadt zu erleben. Ich hatte vorher schon ein paar Urlaube dort, aber es gibt unendlich viel anzuschauen. Leider vermisse ich den UK an sich sowieso ganz schrecklich und würde am liebsten permanent dort leben. Dann könnte ich bequem zwischen England, Wales, Schottland, Irland und Nordirland herumreisen. Sie sind alle so besuchenswert!

5. Obwohl ich ja "Game of Thrones" an sich auch mag , bin ich ja der Meinung, dass 12 Emmys ein klein bisschen übertrieben sind. So geil war Staffel 5 nun wirklich nicht, ich hab mich mehr aufgeregt als alles andere. Und wofür Peter Dinklage jetzt alle zwei Jahre ausgezeichnet wird, wenn da gefühlt 145 talentierte Schauspieler rumrennen weiß ich auch nicht. 

6. Alles in allem bin ich froh, dass Jenna Coleman nach der neuen Staffel "Doctor Who" aussteigt, denn immerhin geistert diese nervige Person da schon viel zu lange rum. Jemand sollte Donna zurückbringen, sie und Missy würden den Doctor sicher gut in Schach halten.

7. Zuletzt habe ich den Starter-Artikel für den "Horrorctober" vorbereitet und das war doch etwas mehr Arbeit , weil Recherchen zu gleich 13 Filmen auf einmal doch etwas Zeit in Anspruch genommen haben. Aber es wird hoffentlich ganz gruselig.

Media Monday #219


Neuer Montag, neuer Start in die Woche, neues Glück würd ich mal sagen. Wie gehabt starte auch ich mit den sieben neuen Fragen vom Medienjournal.

1. Sollte ich jemals Opfer eines Verbrechens werden, würde ich mir wünschen, dass Castle mit dem Fall betraut wird, schließlich könnte ich den selbst nach meinem Ableben als Poltergeist noch heimsuchen. Huuuuuuh!
Würde ich als Geist heimsuchen: Castle © ABC
2. Nachdem David Duchovny die Serie "Akte X" (aus welchem Grund und wie auch immer) verlassen hatte war das ganze einfach nur noch sinnlos. Nicht dass ich Gillian Anderson nicht anbeten würde, aber irgendwie... nee, das war nicht gut. Ich hab dementsprechend hohe Erwartungen an die bald kommende Fortsetzung mit den beiden.

3. ____ war regelrecht verstörend, denn ____ . Mir fällt nix ein. Ich informier mich immer wenigstens ein bisschen und konnte bisher immer noch abschätzen ob ich einen Film wirklich sehen will. Was mich allerdings momentan außerhalb der schönen Filmwelt verstört sind die ganzen Vollidioten die nix besseres zu tun haben als gegen Flüchtlinge zu hetzen. Möge sie der Blitz beim scheissen treffen.

4. "A Song of Ice and Fire" als eine dieser viel gepriesenen Bücher-Reihen gefiel mir beim ersten Mal so gar nicht. Da war ich 17 und mein damaliger Freund schwärmte mir von den Büchern vor. Ich begann zu lesen und war massiv angewidert. Alle paar Seiten wird jemand ermordet und/oder vergewaltigt. Erst als die Serie anlief und mich ziemlich begeisterte gab ich auch den Büchern eine Chance. Und der Funke sprang endlich über. Auch wenn ich jetzt meine Zeit damit verbringe auf das neue Buch zu warten...

5. Für mich persönlich ist derzeit insbesondere Netflix Garant für allerbeste Serienunterhaltung, schließlich läuft dort "House of Cards", "Sense8" , "Daredevil" und ganz aktuell "Narcos". Hab ich zwar erst angefangen, aber verdammt, das ist spannend.

6. Michael Fassbender lässt sich nur schwierig in eine Schublade stecken, immerhin spielt der Mann einfach alles. Immer. Und er ist immer grandios. Drama, Western, Komödie, Action... auf den Film in dem er mich nicht überzeugt warte ich vermutlich noch viele Jahre.
Putzige, knuffige Totoros. Und Minimenschen © Universum Film
7. Zuletzt habe ich mit "Mein Nachbar Totoro" und "Prinzessin Mononoke" den Wiedereinstieg in die Werke von Studio Ghibli gewagt und das war eine richtig abenteuerliche Reise , weil die Filme nicht unterschiedlicher sein könnten von der Geschichte her, beide mich aber dermaßen fasziniert haben dass ich jetzt ganz dringend noch viele weitere Filme sehen muss. Richtig zauberhaft. Ich hab außerdem das Gefühl dass hier in Zukunft mehr Merchandise einziehen wird. Mein aufrichtiger Dank geht an meinen Freund, der das Zusammenleben mit einem Fangirl meisterhaft absolviert und mitmacht wo es nur geht :D 

Blogparade: Best Heroines – Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV

Die singende Lehrerin ruft mal wieder zur Blogparade auf, und selten hat mir ein Thema mehr zugesagt als dieses. Nun hänge ich mich ja unglaublich gerne am Begriff" starke Frauenfigur" auf. Die wenigsten würden auf die Idee kommen, irgendeine männliche Figur als "stark" zu bezeichnen. Sicher, man kann argumentieren dass dahinter nur "gut geschrieben" steckt, aber ist es nicht unfassbas bitter, dass "gut geschrieben" ein Kriterium ist, das eine weibliche Rolle aus dem Einheitsbrei heraushebt? Gut geschrieben Figuren sollten keine Besonderheit sein, sondern etwas selbstverständliches, auf allen Seiten. Ich möchte mehr sehen als "nur" eine "starke" weibliche Figur. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt aber vermutlich noch ein bisschen warten muss, gibt es nun eben meine 10 liebsten, gut geschriebenen Frauenfiguren aus Film und TV. Hier ein Ranking zu veranstalten fällt mir enorm schwer, denn mit einigen dieser Figuren verbinde ich sehr viel persönliches. Andere begeistern mich einfach so, und beides gegeneinander antreten zu lassen ist ja nun nicht ganz fair. Ich präsentiere also mein nicht näher geordnetes Sammelsurium an Frauenfiguren, die ich großartig finde.

Seid jedoch vor milden Spoilern gewarnt!

 Imperator Furiosa - Mad Max: Fury Road
© Warner Bros.

Tja, keine Blogparade über tolle Frauenfiguren ohne die Imperatorin! Charlize Theron als Furiosa hat mich im Kino schlichtweg umgehauen. Furiosa macht ihr Ding und zieht das durch. Allein oder als Teamplayer, aber niemals nur als nettes Anhängsel für irgendwen. Ihr widerspricht man einfach nicht. Sie ist aber nicht so extrem auf "überkrasse Frau die vor lauter Ärsche treten vergisst wie man fühlt" getrimmt. Sie darf Verzweiflung zeigen, aber eben auch Wut. Sie ist vielseitig, und irgendwie fehlen mir da auch einfach ein bisschen die Worte. 

 Brienne of Tarth - Game of Thrones
© HBO

Brienne ist in der schrägen Welt von "Game of Thrones" noch sonderbar. Eine Frau, die einen "Männerjob" machen will. Die darin verdammt gut ist. Die dafür von zahlreichen Kerlen fertig gemacht wird. Doch Brienne lässt sich nicht unterkriegen, sie ist tapfer, loyal, mutig. Sie kämpft für die Dinge, an die sie glaubt, und für die Leute, die sie unterstützenswert findet. Sie macht ihr Ding, und sie ist meine absolute Favoritin innerhalb der Serie.

 Buffy Summers - Buffy the Vampire Slayer
©The WB

Joss Whedon hat die Sache mit den Frauen raus. Mit Buffy präsentierte er uns schon in den 90ern eine Serie, bei der eine weibliche Protagonistin im Fokus stand. Ungewöhnlich. Dann hat Buffy auch noch Vampire und Dämonen gejagt, und manch einer findet ja auch heute noch, dass das eher "Männerarbeit" sei. Hab ich schon erwähnt dass sie zu Beginn der Serie 15 ist? Die meisten Leute haben mit 15 andere Dinge zu tun. Buffy entdeckt ihre Kräfte, rettet mehrmals die Welt und geht nebenbei zur Schule, kümmert sich um ihren vielseitigen Freundeskreis und die Familie. Für mich war sie ein großartiges Vorbild in meiner Jugend, und momentan arbeite ich mich nochmal durch die ganze Serie. Und was soll ich sagen? Es ist immernoch wundervoll, wie das Wiedersehen mit alten Bekannten. 

 Claire Underwood - House of Cards
©Netflix

Zu "House of Cards" kam ich wegen Kevin Spacey. Und ja, er macht einen Wahnsinnsjob, so wie immer. Doch die wirkliche Überraschung kam in Form von Robin Wright als Claire Underwood. Claire steht ihrem Mann in nichts nach. Sie verfolgt ihre eigenen Ziele, und sie zeigt Zähne, wenn es nötig ist. Sie ist Francis völlig ebenbürtig, und wenn er diese Tatsache mal vergisst, dann hat das für ihn Konsequenzen. Und doch verbirgt sich unter dieser stahlharten Schale noch viel mehr. Die Szenen mit Adam zeigen dies, aber auch der Moment in Staffel 2, wo sie auf dieses Monster aus ihrer Vergangenheit trifft und kurzzeitig zusammenbricht.Claire Underwood ist keine Frau, die von irgendeinem Mann besessen wird. Sie macht ihr Ding. Wenn das in einer Partnerschaft am besten funktioniert, dann so. Ansonsten eben anders. Und hab ich schon erwähnt, dass ihr Kleiderschrank unfassbar ist? Gebt dieser Frau Preise für die besten Outfits, bitte!

 Hermine Granger - Harry Potter
© Warner Bros.

Hier aufzuzählen was Hermine alles erreicht hat in ihren sieben Jahren in Hogwarts würde in einer Endlosliste resultieren. Beschränken wir uns also auf das Wesentliche. Hermine ist verdammt clever, und sie spielt das niemals herunter. Da können ihre Mitschüler jahrelang dumme Kommentare raushauen. Sie engagiert sich sozial. Sie steht für Gerechtigkeit ein, und sie ist für ihre Freunde da. Dass Emma Watson selber ganz nach ihrer bisher bekanntesten Rolle kommt macht mich dabei direkt doppelt glücklich. 

 Ellen Ripley - Alien
© 20th Century Fox

Über Ripley muss man nun wirklich kein einziges Wort mehr verlieren. Wenn ihr "Alien" bisher nicht gesehen habt, dann holt diese Bildungslücke (und ich hasse dieses Wort, aber in diesem Fall geht es nicht anders) einfach schnellstmöglich nach und bewundert die Mutter aller grandiosen, Hinterteile tretenden Bossladies. Außerdem half Sigourney Weaver mir mit ihren wundervollen 1,80m Körpergröße durch diese beschissene Phase in der Schule, in der man als Mädchen für so eine Größe gemobbt wird. Wenn Ripley groß sein kann, dann kann ich das verdammt nochmal auch. Mein 13 Jahre altes Ich ist Ripley dafür bis heute dankbar.

 M - James Bond
© Sony Pictures

M leitet einen ganzen Geheimdienst und hat die Sache ziemlich gut im Griff. Dass sie Ärsche treten könnte, wenn sie wollte, bezweifle ich nicht. Doch bei ihr regelt vor allem der Verstand. Ganz davon abgesehen strahlt sie eine unglaubliche Autorität aus. Dafür muss sie niemals herumbrüllen oder so. Ein wunderbares Beispiel für großartige Frauen in Führungspositionen :)

 River Song - Doctor Who
© BBC

River Song hatte mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen. In "Silence in the Library" taucht sie auf, und es ist direkt klar: sie kennt den Doctor. Aber er kennt sie nicht. Was war da los? Als Matt Smith dann übernahm tauchte sie häufiger auf. Doch das Ausmaß ihrer Geschichte, das war noch eine ganze Weile lang unbegreiflich. Und als es aufgelöst wurde war es immernoch eine gigantische Angelegenheit. Und tragisch. Oh, so tragisch. 

Aber River ist nicht die Person, die sich runterziehen lässt. Sicher, manche sind genervt von ihrer Flirterei. Ich fand das immer recht amüsant, bringt es den Doctor doch permanent in Verlegenheit. Mit Aliens kommt er wunderbar zurecht, aber diese eine Frau, die überfordert ihn. Doch sie kennt seinen wahren Namen, und sie ist clever. Und mitfühlend. Ziemlich frech. Mit dem Herzen am rechten Fleck. River Song ist wundervoll, und ich würde mir ein Wiedersehen mit ihr wirklich aus tiefstem Herzen wünschen.

 Dana Scully - Akte X
© Fox

Hauptsächlich war sie damals dafür verantwortlich dass ich eine Weile lang Gerichtsmedizinerin werden wollte. Ich glaube, meine Lehrer fanden das damals hochgradig verstörend. Aber Dana Scully hatte mehr zu tun. Aliens, unerklärliche Mysterien und zwischendurch Morde: alles hat sie mit ihrem Kollegen aufgeklärt. Und dann waren da noch die ganzen Normalsterblichen, denen eine Frau beim FBI irgendwie suspekt war. Hat sie alles nicht gestört, und ich persönlich freu mich wie eine Irre darauf, dass momentan an einem befriedigenden Ende für "Akte X" gearbeitet wird. Endlich ein Wiedersehen mit meinen liebsten Agenten!

Sarah Connor - Terminator 2
© Columbia

Landet in einer Kategorie mit Ripley. Terminator sah ich, wie Alien, irgendwann in meiner Jugend zum ersten Mal, und ich war hin und weg. Vorher kannte ich nur diese "netten" Frauen in Filmen, und mal ehrlich, "nett" ist ja ganz nett, aber eben auch irgendwie die kleine Schwester von Scheisse. 
Doch dann tauchte Sarah Connor auf und zeigte mir: Frauen müssen nicht immer nur "nett" sein. Frauen können so viel mehr sein. Sie können stark sein. Sie können kämpferisch sein, für ihre Ziele einstehen. Es muss nicht immer zuckersüß zugehen, es dreht sich nicht immer nur darum wie ein (leider nicht immer nur fiktives) Männerbild sein Weibchen gerne hätte.

Das sind sie also, meine Favoritinnen. Viele andere gehören ebenfalls in diese Liste, aber der Platz hat nicht gereicht. Ist eure Lieblingsfigur mit dabei? Wer hätte eurer Meinung nach noch in die Liste gehört? 
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