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gesehen: Guardians of the Galaxy 2


© Walt Disney

Story


"Guardians of the Galaxy 2" erzählt weitere epische, mit Action vollgepackte Abenteuer des respektlosen Draufgängers Peter Quill alias Star-Lord, und seiner Bande exzentrischer Helden. Nachdem sie den Planeten Xandar und seine Bewohner gerettet und dadurch Popularität und Ruhm erlangt haben, fliegen die Guardians als Söldner durchs All, um das Universum zu beschützen. Dabei lernt vor allem Peter etwas über seine Herkunft und Vergangenheit. 

Filmkritik: Doctor Strange

© Marvel Studios

Story


Das Leben des weltberühmten Neurochirurgen Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ändert sich unwiederbringlich, als er nach einem schweren Autounfall seine Hände nicht mehr benutzen kann. Da die klassische Medizin ihm nicht helfen kann, sucht er Heilung an einem ungewöhnlichen Ort – dem geheimnisvollen Kamar-Taj. Schnell merkt er, dass es sich dabei nicht nur um ein Heilungszentrum handelt, sondern von hier der Kampf gegen unsichtbare dunkle Mächte gefochten wird, die unsere Realität zerstören möchten. Ausgestattet mit neuerworbenen magischen Fähigkeiten, muss Dr. Strange sich entscheiden: Kehrt er in sein altes Leben als angesehener reicher Arzt zurück, oder gibt er dieses auf, um als mächtigster Magier aller Zeiten die Welt zu retten…

Filmkritik: Deadpool

© 20th Century Fox
Story: Bei Wade Wilson (Ryan Reynolds) läuft es eigentlich gut. Der Söldner verdient sein Geld auf leichte Art und Weise und dann lernt er mit Vanessa (Morena Baccarin) die Liebe seines Lebens kennen. Doch dann wird bei ihm Krebs im Endstadium diagnostiziert. Er entschließt sich zur Teilnahme an einem geheimen Programm, welches Heilung verspricht. Doch stattdessen mutiert er unter der Behandlung von Ajax (Ed Skrein) und verfügt ab sofort über rasend schnelle Selbstheilungsfähigkeiten. Es ist also Zeit für einen Rachefeldzug, denn Ajax verfolgt ziemlich finstere Pläne.

Kritik: Lange mussten die Fans des Söldners mit der großen Klappe auf einen eigenen Kinofilm warten. Der missglückte Auftritt in "X-Men Origins: Wolverine" entpuppte sich vor Jahren als Debakel. Wie gut, dass Ryan Reynolds an der Sache dran geblieben ist und beinahe 10 Jahre damit verbracht hat, für eine Umsetzung des derben Comicmaterials zu sorgen. Ein paar Minuten geleaktes Testmaterial, unzählige Trailer und Videokampagnen später strömten die Fans nur so ins Kino. Bereits einen Monat nach Kinostart blickte der Film mit der hohen Altersfreigabe (ab 16 bei uns, R-Rating in den USA) bereits auf fast 670 Millionen Dollar Umsatz. Es scheint also einiges richtig zu laufen für 20th Century Fox. Da Deadpool theoretisch zu den X-Men gehört liegen die Rechte an dieser Marvel-Figur nämlich bei Fox. Das hindert Deadpool allerdings nichts daran, Seitenhiebe in alle möglichen Richtungen auszuteilen. Aber gehen wir der Reihe nach.
Fassungslos: Deadpool © 20th Century Fox
Die grobe Marschrichtung wird gleich in den ersten Minuten des Films klar. Zu oberkitschiger Musik gibt es die Eröffnungsszene in Zeitlupe. Statt den Namen der Beteiligten bekommen wir locker flockige Beschreibungen ihrer Arbeit zu lesen. Eine Zeitschrift mit Ryan Reynolds und dem Vermerk "Sexiest Man Alive" fliegt durch das Bild. Und ehe wir uns versehen sind wir mittendrin im Geschehen und begleiten Deadpool auf seinem Rachefeldzug. Zwischenzeitlich wird in Rückblenden aufgearbeitet wie es zur aktuellen Lage kam. "Deadpool" macht dabei eine Menge richtig. Der Soundtrack von Junkie XL (der auch bei "Fury Road" schon für erfreute Lauscher sorgte) fetzt. Die restliche Auswahl an Songs ist eigenwillig, aber eindrücklich. Die ersten Überraschungen lassen auch nicht lange auf sich warten. Wer hätte innerhalb eines solchen Filmes schon eine der angenehmsten Liebesgeschichten der letzten Zeit erwartet? Wade und Vanessa pokern mit ihrer traumatischen Kindheit um Mitleid, leben eine völlig entspannte Beziehung in jeder Hinsicht und verstehen sich blendend. "Your crazy matches my crazy" hält als Erklärung her, und wenn wir mal ehrlich sind: aus viel mehr besteht das Geheimrezept für eine funktionierende Beziehung doch nun wirklich nicht. Man findet jemanden der zu einem passt, der einen akzeptiert und im besten Fall gleich bescheuert ist. Bingo, Bahn frei für ein Happy End. Dass der Film darüber hinaus die Beziehung der beiden in einer schrägen Montage aus Sexszenen, angepasst an verschiedene Feiertage im Jahr, präsentiert, ist erfrischend: endlich ist Sex in einem Film mal nichts, was sich unter Bettdecken und Tonnen von Scham zu verstecken hat.

Beste Lovestory ever! © 20th Century Fox
Natürlich kommt vor allem der Spaß hier wirklich nicht zu kurz. Der eine oder andere wirklich infantile Witz hat sich eingeschlichen, keine Frage. Vor allem die unendlich vielen popkulturellen Referenzen zünden aber. Da darf man sich auch schon mal fragen ob die Eltern aus "Taken" 1-3 nicht einfach die miesesten Eltern überhaupt sind, wenn jeden Film jemand aus der Sippe entführt wird. Auf Deadpools Beziehung zu den X-Men wird ebenfalls eingegangen. Colossus (gesprochen von Stefan Kapicic) und Negasonic Teenage Warhead (benannt nach einem Song von Monster Magnet, gespielt von Brianna Hildebrand) vertreten die restlichen Mutanten. Colossus würde Deadpool wirklich gerne für die X-Men rekrutieren, Negasonic Teenage Warhead ist eigentlich einfach nur eine gelangweilte Teenagerin. Die Darsteller gehen allesamt in ihren Rollen auf und es tut gut, Leuten zuzusehen die Spaß an ihrer Arbeit haben. Wer im dritten Akt aufpasst bekommt noch ein, zwei mächtige Seitenhiebe aufs Marvel Cinematic Universe mit auf den Weg, und eine Szene nach dem Abspann darf natürlich auch nicht fehlen. Beim freizügigen Einsatz von derbem Humor lässt Deadpool es sich natürlich nicht nehmen, regelmäßig mit dem Publikum zu sprechen. Auch bekannt als das Durchbrechen der vierten Wand (im Theater die Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum), wird effektiv jede Distanz zum Film weggebrochen, die Sache ist direkt persönlich. Das sorgt natürlich für weitere Gags. Die mögen nicht immer alle sitzen, aber eine Komödie mit so hoher Gagdichte, bei der jeder Witz tatsächlich zündet muss auch erst noch gedreht werden.

Zwei weitere Dinge sind ebenfalls angenehm. Zum einen verzichtet "Deadpool" auf den Bombast, den die meisten anderen Comicverfilmungen mittlerweile mit sich herumschleppen. Hier geht es nicht darum die Welt zu retten. Es geht darum dem Typen eins reinzuwürgen, der dein Leben über den Haufen geworfen hat. Keine Aliens, keine Superwaffe, keine sonstige Art von massiver Bedrohung. Und während sich darüber lustig gemacht wird wie missglückt Deadpool nach seiner Transformation aussieht ist es doch relativ vielsagend dass ein Großteil seiner Krise daraus resultiert dass er denkt, er wäre nicht länger gut aussehend genug für seine Freundin. Vielleicht ist es zu viel Interpretation für eine Comicverfilmung, aber mir gefällt diese Idee ausgesprochen gut. 


Lustlose Teenager © 20th Century Fox
Ganz rund läuft bei "Deadpool" dann aber doch nicht alles. So fesselnd die Geschichte ist, am Ende haben wir es doch nur mit einer weiteren Origin-Story zu tun. Innerhalb dieser Geschichte ist die Handlung dann auch recht schmal: Typ verliebt sich in tolle Frau, wird mit Krebs diagnostiziert, wird zum Mutanten und kämpft, um seine Frau zu beschützen. Mit Ajax, gespielt von Ed Skrein (bei dem ich mir nicht sicher bin ob er neuerdings undeutlicher redet oder sein britischer Akzent als Witz so dermaßen übertrieben ist dass man ihn teilweise nicht versteht) reiht sich dann noch der nächste, recht farblose und generische Bösewicht in den Reigen der Comicverfilmungen ein. Der Typ schiebt sich einen Film, weil jemand seinen richtigen Namen erfahren hat? Ich schätze, Leute sind schon wegen unbedeutenderer Dinge ausgeflippt. Das sind aber letzten Endes Kleinigkeiten, die man "Deadpool" nicht wirklich zur Last legen kann, denn Spaß macht der Film allemal.


Fazit: "Deadpool" ist laut, hat ein freches und extrem loses Mundwerk, sitzt mit dem Finger viel zu schnell am Abzug und teilt 100 Minuten kräftig in alle Richtungen aus. Fans des Comics kommen also voll auf ihre Kosten. Wer den bisherigen, doch eher kuscheligen Kurs den die X-Men gefahren sind schon als zu hart empfindet, der wird hier Probleme kriegen. Alle anderen bekommen zwar in ihren Grundzügen nur eine weitere, dafür aber extrem kurzweilige Superhelden-Origin-Story, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Inwieweit da jetzt der Hype um einen Publikumsliebling, das clevere Marketing oder die Altersfreigabe dran schuld ist? Völlig nebensächlich wenn das fertige Produkt so viel Laune macht.

Infos zum Film
Originaltitel: Deadpool
Erscheinungsjahr: 2016
Genre:Comicverfilmung, Action, Komödie
FSK:16
Laufzeit:109
Regie: Tim Miller
Drehbuch: Paul Wernick, Rhett Reese
Darsteller: Ryan Reynolds, Morena Baccarin, Ed Skrein, Gina Carano, T.J. Miller, Brianna Hildebrand, Stefan Kapicic u.a.

Trailer

Die kommenden Filme des Marvel Cinematic Universe

Es tut sich einiges bei Marvel, nun wurde erneut eine Verschiebung einiger Filme bekannt gegeben. Welche Filme betroffen sind und wie der Fahrplan von Marvel bis 2020 aussieht erfahrt ihr in diesem kleinen Special. Also, Vorhang auf für die kommenden Filme des MCU! Natürlich werden die Infos in diesem Artikel regelmäßig geupdated, damit ihr immer auf dem Laufenden seid.




6.5.2016: Captain America: Civil War

Für den dritten Solofilm des Captains kommt prominente Verstärkung in Form von Tony Stark mit an Bord. Iron Man unterstützt hier ein Projekt der Regierung, bei dem sich alle Leute mit Superkräften registrieren müssen. Captain America ist gegen dieses Programm, und es kommt zum Konflikt. Theoretisch würde hier auch ein erster Auftritt des neuen Spider-Man Sinn machen, denn Civil War bedeutet am Ende nichts anderes als: Marvelheld gegen Marvelheld gegen Marvelheld. Wir dürfen also gespannt sein, wer hier mitwirken wird. Inoffiziell könnte man den Civil War wohl durchaus Avengers 2.5 nennen.

4.11.2016: Doctor Strange

Mit Doctor Strange wird Benedict Cumberbatch seinen Einstand ins MCU feiern. Regie wird Scott Derrickson führen, der bisher für Filme wie Sinister oder Deliver us from Evil zuständig war. Ein Händchen für düstere Geschichten ist also vorhanden. Geschrieben wird das Script von Jon Spaihts, der zuvor an Prometheus mitschrieb. Neben Benedict Cumberbatch sind auch Tilda Swinton, Rachel McAdams und Chiwetel Ejiofor bestätigt.

5.5.2017: Guardians of the Galaxy 2

James Gunn wird auch beim zweiten Teil der "Guardians of the Galaxy" Regie führen, und die Truppe um Star Lord wird sicherlich fulminant auf die Leinwand zurückkehren. Der erste Teil hat mich ganze vier Male ins Kino gekriegt, mal sehen ob Teil 2 diesen Rekord brechen kann. Auch auf den Soundtrack bin ich schon gespannt. Ansonsten wird der Film wohl eine Vielzahl neuer Figuren einführen, James Gunn hat aber bereits erklärt, dass es keine wirkliche Vorlage in den Comics gibt. Neben den Hauptdarstellern sind auch zahlreiche Nebendarsteller aus Teil eins wieder mit an Bord, unter anderem Benicio del Toro und Karen Gillan.

28.7.2017: Untitled Spider-Man Solo Film

Spidey feiert seine Wiedereingliederung bei Marvel. Für die neue Reihe wird der Spinnenmann drastisch verjüngt werden und von Tom Holland verkörpert. Ebenfalls bestätigt ist Marisa Tomei als Tante May. Regie wird Jon Watts führen, der zuletzt "Cop Car" und "Clown" hervorbrachte.

3.11.2017: Thor: Ragnarok

Personaltechnisch ist hier noch nichts bekannt. Fans von Loki dürfen sich aber freuen, denn der ist wieder mit an Bord. Und Kenner der nordischen Mythologie wissen bereits, dass Ragnarok nicht unbedingt bedeutet, dass sich alle zusammen hinsetzen und ein Horn Met wegkippen.


16.2.2018: Black Panther
T'Challa wird von Chadwick Boseman gespielt werden, ansonsten ist auch hier personaltechnisch noch nichts bekannt. Seinen Einstand wird er vermutlich aber bereits in Civil War feiern. Black Panther ist eine facettenreiche Figur, die sowohl klassische Abenteuer erlebt als auch High-Tech mäßig unterwegs ist.

4.5.2018: Avengers: Infinity War Part 1

Marvel teilt die Geschichte um den Infinity War also in zwei Teile. Und während ich sonst skeptisch bin, wenn Filme zweigeteilt werden, macht das hier wirklich Sinn. Bisher haben wir vermutlich die Avengers,die Guardians und eine Menge Solohelden mit in der Geschichte drin, und zwischen dem ersten und zweiten Teil kommen mit Black Panther und Captain Marvel noch weitere potentielle Figuren hinzu. Auf jeden Fall wird das aber wohl eine ziemlich epische Angelegenheit.


6.7.2018: Ant-Man and the Wasp 

"Ant-Man" entpuppte sich als Überraschungshit und die Fortsetzung wird nun in Phase 3 eingeschoben. Das dürfte die Fans des Panthers freuen, dessen Starttermin wurde deswegen nämlich vorverlegt. "Ant-Man and the Wasp" wird erneut von Paul Rudd und Evangeline Lilly in den titelgebenden Rollen gespielt werden.

8.3.2019: Captain Marvel

Carol Danvers, so heißt Captain Marvel mit bürgerlichem Namen, wird wohl im ersten Teil des Infinity War zum ersten Mal auftauchen. Die Lady hat auf jeden Fall genug Potential, ordentlich auszuteilen. Und es ist sehr erfreulich, dass Marvel eben doch auch Solofilme für weibliche Superhelden hinkriegt, wenn sie denn nur wollen.Aber auch hier ist noch nicht bekannt wer mitspielen wird oder hinter der Kamera mitarbeiten wird. Aus naheliegenden Gründen würde ich Joss Whedon ganz großartig finden, doch der wird wohl aus zahlreichen Gründen nie wieder für Marvel arbeiten.

3.5.2019: Avengers: Infinity War Part 2

Der zweite Teil des Infinity War wird sich weiterhin mit dem Kampf gegen Thanos befassen. 

12.7.2019: Inhumans
Wer "Agents of S.H.I.E.L.D." schaut, der kennt sie bereits. Da die X-Men nach wie vor bei Fox sind, und die Luft zwischen Fox und Marvel deutlich schlechter ist als zwischen Marvel und Sony, könnten die Inhumans in Zukunft die Rolle der Mutanten übernehmen. Doch wer weiß was sich bis 2019 noch alles tun wird.

Und wie geht es weiter?

Bisher hat Marvel drei Mysteryfilme angekündigt. Soll heißen: es gibt ein Startdatum, aber noch keinen Titel. Wildes spekulieren ist also angesagt. Am 1.5.2020, am 10.7.2020 und am 6.11.2020 können Marvelfans sich schonmal ein Date im Kalender eintragen.

Auf welchen Film freut ihr euch am meisten? Welche Helden würdet ihr am liebsten in einem der Filme für 2020 sehen? Schreibt es doch in die Kommentare!

Media Monday #220


Und schon wieder starten wir in eine neue Woche. Die Zeit fliegt aber auch wirklich an einem vorbei momentan. Wenn ich wollte, dann könnte ich mir hier schon einen gemütlichen Abend mit Lebkuchen bereiten. Aber für gewöhnlich halte ich mich mit Weihnachtsfressalien bis zur Adventszeit zurück. Ganz früher hab ich allerdings eine andere Taktik betrieben und einfach alles durcheinander gefuttert als es frisch in den Läden war. Pünktlich zur Adventszeit hatte ich dann so dermaßen die Nase voll von Süßkram dass ich den ganzen September ohne Naschen klarkam. Wie handhabt ihr das so? 

Aber fangen wir die Woche doch erstmal mit den sieben neuen Fragen von Wulf und seinem Medienjournal an. 

1. Die Serienepisode "Cairo", die achte Folge der ersten Staffel von "The Leftovers", wird mich vermutlich noch lange beschäftigen, denn die beschäftigt mich seit fast einem Jahr schon in ihrer Vielschichtigkeit. Gnadenlos unterschätzte Serie, ich hoffe im Oktober werden ein paar Leute sich an die DVD/BD ranwagen um der Sache eine Chance zu geben. 

2. Keanu Reeves kann ja wirklich nicht gerade herausragend schauspielern, aber Mensch, teilt der in "John Wick" aus. Die Kritik dazu gibt's diese Woche noch, aber verdammich, der Film war klasse.
© Studiocanal
3. Als Fan der ersten Stunde lasse ich nur ungern schlechte Worte über die "Herr der Ringe" Trilogie durchgehen. Da stecken einfach zu viele gute Erinnerungen drin. An die netten Leute, die ich dadurch kennengelernt hab, an den ein oder anderen lustigen Moment vergangener Ring*Cons, als die noch nicht total überlaufen waren und zum ersten Mal stattfanden...hach ja. Da werd ich ganz sentimental :D 

4. Fernsehen kann man ja dank Streaming etc. mittlerweile quasi überall, doch muss ich sagen, dass ich das eigentlich sehr praktisch finde. Also, Filme schau ich immernoch am liebsten auf dem TV, und...wie nennt man das jetzt, lineares Fernsehen (?) verfolg ich eh nicht. Aber so eine Serienepisode kann ich auch gut mal auf dem Smartphone anschauen, wenn ich unterwegs bin. Da geht die Zeit auch viel schneller vorbei und ich schlag zwei Fliegen mit einer Klappe. 

5. Bei der Lektüre von "Fight Club", "American Psycho" und all den anderen großartigen Vorlagen zu Filmen muss ich immer grinsen, denn dank der Filme hab ich beim Lesen immer die Gesicher der entsprechenden Schauspieler im Kopf.

6. Von ___ hätte ich mir ja doch deutlich mehr erwartet, denn Ja, nee. Eigentlich informier ich mich mittlerweile wirklich wenigstens grob über alles, was ich mir anschaue. In letzter Zeit haben Erwartungshaltung und tatsächliches Ergebnis immer recht gut überein gestimmt. 
© Fox
7. Zuletzt habe ich endlich mal "Fantastic 4" nachgeholt und das war ganz anders als ich erwartet habe , weil der Film zwar echt nicht so der Knaller ist, man aber an allen Ecken und Enden durchschimmern sieht, wie gut der hätte werden können. Massiv verschenktes Potential ist das, und dabei sind einige Elemente wirklich richtig gut gelungen. 

Filmkritik: Fantastic 4

© Fox
Ach, es lief nicht gut für Fox. Jedenfalls nicht in Sachen "Fantastic 4". Anfang der 2000er gab es zwei Filme, die vor allem mit einer guten Portion naivem Charme punkten konnten, bei den meisten Zuschauern aber gnadenlos durchfielen. Doch in solchen Zeiten, oder auch wenn die Lizenz droht abzulaufen, gibt es ja immer die Möglichkeit zum Reboot. So auch hier, doch bereits im Vorfeld gab es vor allem eines: Stress. Als die Darsteller bekannt gegeben wurden regte sich der kollektive Unmut. Mister Fantastic ein Teenager, Jamie Bell, das Hemd, als Das Ding? Und von der Möglichkeit zur Adoption wollten die meisten, ewig Gestrigen, auch nichts wissen, und überhaupt: wieso muss man denn auch dauernd hingehen und für weiße Charaktere unbedingt einen Schwarzen besetzen? Eigene Rollen sollte man denen schaffen, aber doch bitte so dass der geneigte 08/15 Zuschauer davon bitte nur ja nichts mitbekommen muss. Und ja, in den vorherigen Sätzen versteckt sich Ironie. Als es dann noch zu Streitereien zwischen Regisseur Josh Trank und Fox kam, Trank kurz vor Start des Films öffentlich erklärte dass er mit dem fertigen Werk nicht einverstanden wäre und überhaupt alles ganz anders hätte sein sollen, schien das Chaos perfekt. Schauen wir uns also an, was letztendlich draus geworden ist. 


Story: "Fantastic Four" erzählt von vier jungen Außenseitern, die in ein gefährliches Paralleluniversum teleportiert werden. Die neue und ungewohnte Umgebung hat immense Auswirkungen auf die physische Konstitution des Teams. Ihr Leben wird unwiderruflich auf den Kopf gestellt und die vier müssen nicht nur lernen mit ihren neuen, angsteinflößenden Fähigkeiten umzugehen, sondern auch Seite an Seite zu kämpfen, um die Welt vor einem neuen Feind zu retten. 
© Fox
Kritik: Wäre ich abergläubisch, dann würde ich mir um dieses Franchise ernsthafte Gedanken machen. Es handelt sich um einen der ältesten Comics von Marvel, beliebt bei den Lesern rund um den Globus. Nun gehören die "Fantastic 4" ja Fox, aber selbst die zeigen in den letzten Jahren mit "X-Men" was sie draufhaben. Woran liegt es also, dass es mit der fantastischen Gruppe einfach nicht klappen will? 

Es wäre sicher nicht zielführend darüber zu spekulieren wer an diesem Film welches Verbrechen begangen hat. Das Studio erzählt eine Geschichte, der Regisseur eine andere, alle dazwischen hüllen sich in dekoratives Schweigen. Schauen wir uns am besten die Einzelteile genauer an, denn in genau diesen wird der Film serviert. Da wäre der Auftakt, in dem ein 11 Jahre junger Reed Richards sich langsam mit seinem absoluten Gegenstück, Ben Grimm anfreundet. Ben hilft ihm bei seinen Experimenten, und wenige Jahre später wird Reed vom Fleck weg ans Baxter Institut geholt, um dort bei der Entwicklung eines Teleporters zu helfen. Hier kommen die überaus intelligente Sue Storm und ihr eher impulsiver Bruder Johnny zum Team dazu. Victor von Doom taucht ebenfalls auf, und der Film ist bis zu diesem Punkt durchaus sympathisch. Die obligatorischen Witze über zu kluge Kinder sitzen teilweise, man lernt die Figuren kennen. Es handelt sich zwar um laufende und sprechende Klischees, aber was soll es. 

Der Schwerpunkt liegt klar auf dem wissenschaftlichen Aspekt der Sache. Die Motivation der vier jungen Leute wird durch von Dooms Misstrauen dem Staat gegenüber effektiv konterkariert und Toby Kebbell weiß zu diesem Zeitpunkt zu begeistern. Generell sind alle Darsteller über die Kritik erhaben, sie arbeiten eindrucksvoll mit dem, was ihnen gegeben wird. Leider verhungern sie sowohl von der Charakterisierung als auch vom Erzähltempo her am langen Arm der Verantwortlichen. So wartet man eine gute Stunde darauf dass die Truppe endlich ihre Kräfte bekommt. Auf den natürlich katastrophalen Besuch auf Planet Zero folgt dann der wohl beste Teil des Ganzen Films. 
© Fox
So wird sich nicht darauf verlassen dass die Menschen ihre Kräfte als Geschenk annehmen und einfach weitermachen in ihrem Alltag. Die Rettung der Welt würde niemand von diesen Teenagern erwarten, die vor allem eines im Angesicht ihrer Kräfte empfinden: puren Horror. Alle finden sie sich in einer Forschungsstation wieder, gefesselt, eingesperrt, betäubt. Hilflos ausgeliefert, sowohl dem eigenen Körper als auch den Forschern. Es sind beklemmende Szenen, und sie zeigen eine Welt auf die es bisher in den Comicverfilmungen so nicht unbedingt gegeben hat. Was, wenn die Veränderung kein Geschenk, sondern ein Fluch, eine Behinderung ist? Doch vor allem an Ben sind diese Tendenzen dann wieder verschenkt. Zu Beginn ist auch er verzweifelt, hat vor allem Angst allein gelassen zu werden. Doch mit welcher Ruhe und Gelassenheit er sich letztendlich dem Willen Anderer fügt grenzt an Lächerlichkeit. 

Die wird dann übertroffen wenn Doktor Doom auf die Erde zurückkehrt. Hier passt einfach nichts zusammen. Die Maske ist längst jenseits von lächerlich angekommen. Dem unfreiwillig komischen Aussehen steht eine brachiale Härte gegenüber, die in zahlreichen explodierenden Köpfen endet und wenigstens für einen kurzen Moment für ein aufhorchen seitens des Zuschauers sorgt. Darauf folgt die vermutlich lieb- und lebloseste Actionsequenz der letzten fünf Jahre, ein Finale das den Namen nicht verdient, ein Bösewicht der schneller in der Vergessenheit versinken wird als mein gestriges Abendessen. Nach 100 Minuten ist der Film dann vorbei, und es bleibt die Erkenntnis dass hier einfach nichts zusammenpassen will. Nicht mal der Soundtrack hat Spaß an dieser Sache, er wirkt furchtbar deplatziert. Episch in Momenten in denen Stille angebracht wäre, zurückhaltend wenn er mit ein bisschen Bombast etwas retten könnte. Die Logiklöcher innerhalb der Geschichte sind überdimensional groß, und die Special Effects sind in ihren besten Momenten gerade so in Ordnung, meistens aber hochgradig peinlich. Gut die Hälfte des Trailer-Materials hat es gar nicht erst in den fertigen Film geschafft.

Das Schlimme daran ist, dass man nicht mal jemandem die Schuld für dieses Chaos in die Schuhe schieben kann. Normalerweise könnte ich mich an dieser Stelle prächtig darüber auslassen welche Fehler seitens der Regie vorliegen. Da aber ein beachtlicher Teil des Films nachgedreht wurde, ohne dass Josh Trank anwesend war, und somit nicht nachvollziehbar ist welche Teile des Films überhaupt von ihm stammen, entfällt das. Was bleibt ist der Eindruck, dass ein Kind nachts in ein Labor eingebrochen ist, munter alle vorhandenen Chemikalien in einen Behälter geworfen hat und das Ganze dann ordentlich durchgeschüttelt hat und auf einen Tisch gekippt hat. Getrennt voneinander befinden sich in diesem Werk sicher vier verschiedene Filme, die das ganze Spektrum von "erbärmlich" bis "eigentlich ganz in Ordnung" abdecken. Doch es passt einfach hinten und vorne nicht. Comicfans dürften sich darüber hinaus ärgern dass so gut wie nichts von der Vorlage her übernommen wurde. Ich würde das unter kreativer Freiheit verbuchen, doch auch die hat ihre Grenzen. Spätestens wenn das Ding seine Catchphrase "It's clobberin' time" von seinem gewalttätigen, großen Bruder übernimmt ist einfach das Maß voll. Auch ist fraglich ob es die dritte Origin-Story innerhalb von vier Filmen gebraucht hätte. 
© Fox
Fazit: Vermutlich der eindrücklichste Fall von "was hätte sein können wenn..." der letzten Jahre. Durchaus gute und interessante Ansätze werden ab der Mitte des Films von Banalitäten, Peinlichkeiten und generellem Irrsinn verschüttet. Abziehbildchen von Charakteren taumeln durch ein filmisches Wrack, dessen Ansätze hier und da durchschimmern. Und genau das ist das Schlimmste am Film: andauernd kann man einen Blick auf die Dinge erhaschen, die möglich gewesen wären. In einer anständigen Welt wäre dieser Gegenpol zu "größer, besser, lauter" ein guter und wichtiger Beitrag zum Superheldenthema gewesen. Gute Darsteller, einige gute Ideen, all dies ist vorhanden. Doch am Ende fehlt es an allem. Schlechte Effekte, peinliche Dialoge, aneinandergereihte Sinnlosigkeiten: sie alle machen betroffen, denn man ahnt, was daraus Gutes hätte werden können. Die Angst vor sich selbst, davor dann am Ende doch völlig anders dazustehen als der Rest, sorgt dann für ein überhetztes Finale, welches sich in unfreiwilliger Komik ergeht. Schade drum, einfach nur Schade.

Infos zum Film

Originaltitel: Fantastic 4
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Comicverfilmung, Sci-Fi, Action, Horror
FSK: 12
Laufzeit: 101 Minuten
Regie: Josh Trank
Drehbuch: Josh Trank, Jeremy Slater, Simon Kinberg
Darsteller: Miles Teller, Kate Mara, Michael B. Jordan, Jamie Bell, Toby Kebbell, Reg E. Cathey, Tim Blake Nelson

Trailer: 


Media Monday #213


Ich bin aus dem Urlaub zurück, und wie das nun so ist: Der Schreibtisch quillt über vor Arbeit. Rezensionsexemplare, Serienfolgen die geschaut und besprochen werden wollen... aber für den Media Monday vom Medienjournal ist natürlich Zeit. Wie ihr vielleicht bemerkt habt leidet momentan vor allem "True Detective" unter meinem Urlaub, aber sich dafür aufzuraffen ist wirklich besonders anstrengend... Ab den nächsten zwei, drei Tagen sollte dann alles wieder im normalen Tempo laufen. Also, bis zum nächsten Urlaub dann :D

1. Joss Whedon einmal im wahren Leben zu treffen, wäre vermutlich zuviel für mich, denn ich würde vor lauter Aufregung kein einziges Wort herausbekommen. "Buffy" hat mich wöchentlich durch die Teenagerzeit gebracht, allein dafür gebührt ihm eine Menge Dank. 

2. Zeitreisefilme finde ich aus Prinzip sowieso immer schonmal großartig. Da ist mir auch egal ob es sich um eine Komödie, eine Lovestory oder einen Actionfilm handelt. Nicht nur deswegen gehört "Doctor Who" zu meinen liebsten Serien.

3. "Ant-Man" ist für einen Marvel-Film zwar untypisch, dadurch aber nicht gleich schlecht, denn immerhin ist er charmant wie kein anderer und hat diesen schrägen, leicht zynischen Humor, der mich immer wieder zum lachen bringt. Solltet ihr dem Ameisenmann skeptisch gegenüberstehen, so lasst euch versichern: der Gang ins Kino lohnt. 

4. Durch "Firefly" erst bin ich auf Nathan Fillion gestoßen, der sich auf direktem Weg in meine Fangirl-Zentrale geschlichen hat. Ernsthaft, ich liebe ihn. Dieser wunderschöne, tropische Regenbogenfisch. Er wirkt auch immer so grundsympathisch. Und das Aussehen ist auch nicht ohne. 

5. "Eat, Pray, Love" als Buch (und Film) ist zwar seicht, aber mir hat das Buch damals echt dabei geholfen, einen Neuanfang zu wagen. Klingt furchtbar kitschig, ich weiß. Aber manchmal muss auch ein bisschen Kitsch sein. Den Film mag ich auch total gerne :D

6. Filme, die sich mit Literatur/Literaten beschäftigen können spannend oder langweilig sein, genau so wie es auch Bücher können. Ab und an schau ich mir solche Filme ganz gerne an, auch wenn ich momentan auf Teufel komm raus keinen beim Namen nennen kann. 

7. Zuletzt habe ich die Verfilmung eines Stephenie Meyer-Romans namens "Seelen" gesehen und das war so unglaublich schlimm dass ich die zwei Stunden Lebenszeit gerne einklagen würde , weil die an sich interessante Grundidee (Aliens übernehmen menschliche Körper und leben danach friedlich in ihnen, aber ein Mädchen leistet Widerstand und "teilt" sich seinen Körper mit dem Alien) so dermaßen in den Sand gesetzt wurde. Den ganzen Film über passiert nichts. Gar nichts. Niente, nada. Das Mädchen streitet mit der Stimme in seinem Kopf, geht in die Wüste wo ein paar Menschen die Rebellion durch Nichtstun anführen, eine böse Alienfrau folgt ihr und steht rum. Alle warten darauf das etwas passiert, aber nichts passiert. Vermutlich der Film für all diejenigen, denen bei Twilight deutlich zuviel Action und Story vorhanden war. D'uh. 

Filmkritik: Ant-Man

© Marvel
Marvel baut sein Cinematic Universe stetig aus, und nachdem zunächst natürlich die ganzen "Großen" wie Iron Man und Captain America ihre Auftritte hatten, kommen nun auch die Helden zum Zug, die bisher nicht so im Rampenlicht standen. Letztes Jahr hat uns das mit "Guardians of the Galaxy" einen der charmantesten Einträge des MCU überhaupt gebracht. Und dieses Jahr ist nach dem großen Spektakel "Avengers: Age of Ultron" nun erneut ein kleinerer Held an der Reihe. Und das gleich im doppelten Wortsinn, denn Ant-Man kann sich schrumpfen. Außerdem kommuniziert er telepathisch mit Ameisen. Viel Aufheben wurde im Vorfeld um den Film gemacht, denn Edgar Wright, der Regie hätte führen soll und nun wenigstens noch für das Drehbuch mitverantwortlich war, verließ das Projekt mitten in den Vorbereitungen. Oder anders gesagt: man warf ihn nach den berühmten kreativen Differenzen raus. Nachdem sich schon Joss Whedon mit den Vorgängen rund um "Age of Ultron" nicht erfreut zeigte und auch Alan Taylor mitteilte, dass die Arbeit an "Thor 2" nicht sehr erfreulich war, galt es also das Schlimmste zu befürchten. Doch die Credits am Ende, und vor allem der Film an sich beweisen: seine eigenwillige Handschrift verteilt sich über den ganzen Film. Lest also nun die Kritik zu Marvels neuester Charme-Offensive, diesmal mit Ameisen statt Waschbären.
                                                                                                                                                                 

Story: Scott Lang (Paul Rudd) hat es nicht einfach. Wegen Einbruch saß er im Gefängnis, doch bei seiner Entlassung steht fest: die kriminellen Tage liegen hinter ihm. Denn seine Exfrau Maggie (Judy Greer) verweigert ihm den Kontakt zu seiner kleinen Tochter Cassie (Abby Ryder Fortson). Und ihr neuer Freund Paxton (Bobby Cannavale) hat ein besonderes Auge auf Scott geworfen, denn er ist Polizist. Doch die guten Vorsätze halten nicht lang. Dadurch wird Doktor Hank Pym auf Scott aufmerksam. Um seine Firma vor dem durchgedrehten Darren Cross (Corey Stoll) zu retten sieht Pym nur eine Möglichkeit: er muss seine Vergangenheit wieder aufleben lassen. Und dann ist da noch Pyms Tochter, Hope (Evangeline Lilly), die ebenfalls ihre eigenen Pläne verfolgt...
© Marvel
Kritik: Mit "Ant-Man" schickt Marvel sich an, den weirdness-Faktor um einiges nach oben zu schrauben. Immerhin handelt es sich um einen Helden, der auf Ameisengröße schrumpft, dabei seine Kraft behält und darüber hinaus telepathisch mit Ameisen kommuniziert, um ihnen Befehle zu erteilen. Doch scheinbar war man sich dessen vorher bewusst, und so wird sich überraschend viel Zeit genommen, um die Figuren einzuführen und die Geschichte vorzubereiten. Auch die obligatorische Einbettung in das MCU findet statt. Die üblichen Verdächtigen in Gestalt von Agent Carter, Howard Stark, Hydra und Shield tauchen kurz auf oder werden erwähnt, und einen witzigen Cameo gibt es ebenfalls (also, neben dem von Stan Lee natürlich). Nach wie vor bietet es sich also an, die anderen Filme ebenfalls zu kennen, um das Gesamtbild zu verstehen. Aber auch die Seitenhiebe auf den teilweise durchschimmernden Größenwahn der anderen Filme bleiben nicht aus, und sie fühlen sich durchaus berechtigt an. Neulinge im MCU sollten sich aber keinesfalls abschrecken lassen, denn die vielen Seitenhiebe sind zwar witzig für Kenner, aber elementar für diese Geschichte sind sie weniger bis gar nicht.

Nicht wenige dürften wohl auch bei der Besetzung von Paul Rudd ihre Zweifel gehabt haben. Zwar hat er schon rund 90 Filme und Serien in seinem Lebenslauf stehen, doch zur richtigen A-Liga gehörte er wohl bisher eher nicht. Dies ändert sich nun hoffentlich, denn er macht seinen Job hier wirklich fantastisch. Sympathisch bis zum Gehtnichtmehr, mit einem Humor der sich schwerlich beschreiben lässt, aber irgendwo zwischen todernst abgeliefert und albern hin und her pendelt. Auch den Konflikt mit seiner Exfrau und seine Motivation in Form seiner Tochter nimmt man ihm ab. Auch Michael Douglas überzeugt in der Rolle als Mentor und ehemaliger Ant-Man. Evangeline Lilly wirkt zu Beginn des Films arg distanziert, der Grund dafür klärt sich aber im Verlauf der Geschichte. Vor allem zwischen ihrer Figur Hope und Scott stimmt die Chemie. Corey Stoll ist mit der etwas undankbaren Rolle des typischen Marvel-Bösewichts betraut worden und meistert diese durchaus gut. Freundlicherweise wird auf sentimentale Flashbacks verzichtet, die uns erklären wollen wie aus einem anständigen Menschen ein Wahnsinniger wurde. Die notwendigen Infos finden in Gesprächen ihren Weg zum Zuschauer, passend eingebettet in den restlichen Film. Auch die obligatorische Trainingsszene ist überraschend unterhaltsam geworden, unter anderem beinhaltet sie Schlüssellöcher und Ameisen, die Zuckerwürfel transportieren.
© Marvel
Spaß machen vor allem aber auch die Nebenrollen, besonders die Knast-Freunde von Scott haben die Lacher auf ihrer Seite, ohne sich dabei der Lächerlichkeit preiszugeben. Die übersichtliche Anzahl der Darsteller betont ebenfalls den persönlicheren Touch des Films. Statt die Welt zu retten geht es vor allem um die gestörten Beziehungen zwischen Eltern und Kindern. Und spätestens hier triumphiert das Casting unter der fähigen Hand von Regisseur Peyton Reed, denn die inneren Sorgen, die intrinsische Motivation die Beziehung zum eigenen Kind zu verbessern, die nimmt man sowohl Rudd als auch Douglas ab ohne mit der Wimper zu zucken.

Auch die Effekte stimmen. Da es sich wohl um den persönlichsten Marvel-Film seit langem handelt und der Protagonist ziemlich klein werden kann, fallen auch die Actionszenen angepasst aus. Nach dem destruktiven Overkill des letzten Avengers-Ausflugs ist es geradezu erfrischend wenn Ant-Man beispielsweise durch eine Modellstadt läuft, in einem Serverraum Chaos stiftet oder ein Showdown in einem Kinderzimmer stattfindet. Die verschiedenen Perspektiven wissen ebenfalls zu gefallen und der stetige Wechsel zwischen lebensbedrohlicher Epik und banalen Dingen wie umfallenden Bauklötzchen sorgt wieder und wieder für herzliches Lachen. Dem passt sich der Soundtrack an, und auch hier sind einige Lacher zu finden, man achte beispielsweise auf Songs wie "Disintegration" von The Cure, wenn der Antagonist androht, jemanden im wahrsten Sinne des Wortes zu disintegrieren. Überhaupt, der Humor! Schwer zu beschreiben ist er, aber es gibt einige Szenen im Film die auf herrlich verrückte Weise so übertrieben sind, dass man nicht anders kann als zu lachen. Bevor es im kommenden Jahr mit dem "Civil War" also wieder todernst wird kommt dieser Beitrag hier gerade recht zur Entspannung. 

Die obligatorischen Post-Credit Szenen sind auch dieses Mal wieder zu finden. Ohne zuviel verraten zu wollen lässt sich sagen: besonders die erste dieser beiden Szenen dürfte einem Großteil des Publikums ein "hell yeah" entlocken, und auch auf der Meta-Ebene kommt man zu einer absolut richtigen und wichtigen Aussage. Die zweite Szene erfreute dann das Fangirl-Herz zutiefst und schließt den Bogen zum MCU, sitzen bleiben lohnt also auf alle Fälle. 

Zu bemängeln gibt es eigentlich nur, dass die einzelnen Charaktere trotz aller Sympathie dürftig gezeichnet sind. Sie wirken schablonenhaft, wenig detailliert und bisweilen sehr stereotyp. Dies wird vor allem durch die Leistung der Darsteller und die schmissigen Dialoge abgefedert, ins Auge fällt es aber trotzdem. 
© Marvel
Fazit: So langsam überrascht mich wirklich nichts mehr, was aus dem Hause Marvel kommt. Nachdem man den Zuschauern äußerst erfolgreich einen sprechenden Waschbären präsentierte war es eigentlich keine Frage, dass auch ein Typ, der Ameisen kontrolliert, irgendwie funktionieren würde. Doch "Ant-Man" ist bei weitem kein langweiliger Einschub, der auf die hinterletzte Bank abgeschoben gehört. Stattdessen ist der Film die pure Charme-Offensive. Das liegt weniger an den doch eher schablonenhaft geschriebenen Figuren als an den großartig aufgelegten Darstellern, allen voran Paul Rudd. Auch die Regie und das Script, die wohl größten Garanten für Sorgen seitens der Fans von Edgar Wright, sind wasserdicht. Der Humor ist erfreulich anders, als es sonst bei Marvel der Fall ist, und auch das Weglassen von außerirdischen Bedrohungen tut dem Film gut. Mit Sicherheit der bisher persönlichste Eintrag ins MCU, ist "Ant-Man" fest in dessen Mitte verankert. Zwei Post-Credit Szenen, von denen eine so dermaßen Meta ist dass der halbe Kinosaal vor Freude jubelte, gibt es ebenfalls. Es zeigt sich hier erneut wieso Marvel die Zügel in Sachen Comicverfilmungen bisher fest in der Hand hält.


Infos zum Film

Originaltitel: Ant-Man
Genre: Action, Abenteuer, Comicverfilmung
FSK: 12
Laufzeit: 117 Minuten
Regie: Peyton Reed
Darsteller: Paul Rudd, Evangeline Lilly, Corey Stoll, Michael Douglas, Michael Peña, Bobby Cannavale, Judy Greer
Trailer

San Diego Comic Con 2015: Highlights Tag 1

Für mich herrscht an diesem Wochenende Ausnahmezustand. Am Montag geht es in den Urlaub, und momentan ist in San Diego die Comic Con in vollem Gange. Das bedeutet: täglich News, Infos, Trailer, Teaser und Panel zu allen Dingen, die das Leben so richtig schön interessant machen. Da ich auch dieses Jahr wieder nicht spontan reich geworden bin verfolge ich brav alles von zuhause aus. Vor dem schlafen noch schnell ein Blick auf Twitter geworfen, zum aufwachen erfolgt auch der Griff zum Handy als erstes. Grund genug, euch mit meinen Favoriten zu versorgen. Hier findet ihr jeweils meine Highlights des Vortages, wenn immer möglich mit zugehörigen Videos. 

Fangen wir mit meinen liebsten Briten an. Für dieses Jahr steht leider keine neue Staffel "Sherlock" vor der Tür, aber immerhin wird es ein Weihnachtsspecial geben. Und es wird im viktorianischen Zeitalter spielen, was mich persönlich ja über alle Maßen erfreut. Hier gibt es einen ersten Ausschnitt: 

Und dann ist da noch der Doctor. Die neunte Staffel von "Doctor Who" hat neben einem schicken Trailer auch einen Starttermin bekommen. Am 19.9.2015 gibt es endlich ein Wiedersehen mit unserem liebsten Außerirdischen. Diesmal mit dabei: Maisie Williams, bekannt als Arya Stark aus "Game of Thrones". So wie es aussieht kennen sie und der Doctor sich bereits, es darf also fleißig spekuliert werden wen sie spielen wird. Auch Missy scheint wieder mit an Bord zu sein. 



Um im Serienbereich zu bleiben wenden wir uns doch "Fargo" zu. Promomaterial für die zweite Staffel ist bereits seit vorgestern im Netz unterwegs, also konzentrieren wir uns auf die vermutlich wichtigste Person überhaupt. Die Rede ist natürlich von Bruce Campbell, der in der zweiten Staffel den Präsidenten der USA; Ronald Reagan spielen wird. Campbell ist außerdem vor Ort um seine Serie "Ash vs. Evil Dead" zu promoten. Groovy!
© FX
Auch aus Panem erreicht uns neues Promomaterial. Es gibt einen Teaser zu bewundern, der zwar irgendwie eher an den Anfang eines Musikvideos erinnert und für sich allein gestellt nicht extrem appetitanregend ist. Aber sind wir mal ehrlich, zu diesem Zeitpunkt ist man auf Neuigkeiten aus Panem entweder von Haus aus schon scharf, oder man hat das Interesse schon lange verloren. 


Zuletzt kommen wir zu meinem ganz persönlichen Highlight. Der Schmerz über den Verlust von "Firefly" sitzt immernoch tief, doch zu Beginn des Jahres starteten Alan Tudyk und Nathan Fillion ein kleines, feines Projekt auf Indiegogo. Sie wollten eine Serie drehen über das Dasein von Sci-Fi Serienstars auf Conventions. Das Ganze trägt den passenden Titel "Con Man", und auf der Comic Con gab es einen vier Minuten langen Trailer. Macht euch bereit für vier Minuten voller "oh mein Gott, er/sie macht mit, wie cool!": 

Während Marvel dieses Jahr gar nicht anwesend sein wird und es von "Star Wars Episode 7" kein neues Trailermaterial geben wird, zeigt zumindest DC Präsenz. So wurde gestern bestätigt dass Ben Affleck nicht nur die Hauptrolle im nächsten "Batman" Solofilm spielen wird, sondern sich auch am Drehbuch beteiligt und darüber hinaus Regie führen wird. Man darf gespannt sein wie der erste Solofilm nach "The Dark Knight Rises" aussehen wird. Das Affleck ein talentierter Regisseur ist hat er ja bereits mehrfach bewiesen. 

Was war euer Favorit am Donnerstag? Worauf freut ihr euch in den kommenden Tagen am meisten?

Die Comic-Con kommt nach Deutschland!


Geht es euch in diesen Tagen auch so wie mir? In San Diego steht schon wieder die Comic Con auf dem Plan, und wie jedes Jahr blicke ich sehnsüchtig über den großen Teich und verspreche mir: nächstes Jahr, da fliegst du endlich mal rüber. Für gewöhnlich nehme ich mir dann vor, ganz viel zu sparen, aber bisher ist da nie was draus geworden. 

Doch die Rettung naht, und sie naht bereits im kommenden Jahr. Denn die Comic Con bekommt einen Ableger in Deutschland. In Stuttgart werden vom 25. bis zum 26. Juni 2016 auf dem Messegelände Stars aus Film und Fernsehen, Comiczeichner und zahlreiche andere Highlights anzutreffen sein. Die ersten drei Gäste sind bereits bestätigt, insgesamt sollen um die 30 Stargäste anwesend sein: 
James Marsters, bekannt aus "Buffy"
Nicole de Boer, bekannt aus "Star Trek: Deep Space 9"
Robert Picardo, bekannt aus "Stargate Atlantis"

(nein, ich bin beim Gedanken, James Marsters persönlich gegenübertreten zu können absolut nicht ausgeflippt, auf keinen Fall. Die Nachbarn mussten sich nicht erkundigen ob alles in Ordnung ist!)

Auch die Cosplayer werden voll auf ihre Kosten kommen, es wird Wettbewerbe geben, ein Cosplay-Village wird eingerichtet und am Samstag wird eine große Parade stattfinden. Persönlich finde ich Cosplayer ja immer ganz besonders toll, die Mühe, Arbeit und Detailverliebtheit, mit der viele da zu Gange sind ist echt der Wahnsinn. Ich nehme ja jede Convention mit, die machbar ist, und die Cosplayer sind immer wieder mein absolutes Highlight.

Panini wird mit Comics und Aktionen scheinbar der Hauptvertreter in diesem Bereich sein, macht ja auch Sinn, ist der Verlag doch ein Stuttgarter Urgestein. Messe-exklusive Publikationen, Zeichner und viele verschiedene Aktivitäten locken. Darüber hinaus werden wohl die für Conventions typischen Merchandise-Stände (ich fang besser schonmal mit dem sparen an...), Autogrammstunden, Panels, Ausstellungen und Walking Acts vorhanden sein. 
Immer ein Highlight: Cosplayer
Noch einige persönliche Worte zum Veranstalter: das gleiche Team ist in Deutschland bereits für Events wie die Fed*Con oder auch die Ring*Con verantwortlich, bringt also Erfahrung mit. Als Ring*Con Besucherin der ersten Stunde freue ich mich darüber ganz besonders, denn wenn jemand weiß, wie man ein solches Event auf die Beine stellt, dann ist es dieses Team.

Ja, wenn ihr mehr Infos braucht, dann besucht doch die Homepage: www.comiccon.de. Tickets könnt ihr dort auch schon kaufen, außerdem gibt es natürlich regelmäßige Updates. 

Freut ihr euch auf die Comic Con, und werdet ihr dafür nach Stuttgart fahren? Hinterlasst doch einen Kommentar :)

Fundstück: Das Marvel Cinematic Universe in chronologischer Reihenfolge

Momentan läuft "Avengers: Age of Ultron" im Kino. Zeit also, die bisherigen Werke nochmal anzuschauen. Doch mittlerweile umfasst das MCU nicht mehr nur Filme, sondern auch Serien und One-Shots. Doch GeekChicElite schafft Abhilfe. 

Wenn ihr der Verlinkung folgt, findet ihr alle bisherigen Werke des MCU in chronologischer Reihenfolge. Dies umfasst nicht nur die bisherigen Filme, sondern auch Serien (Agents of S.H.I.E.L.D., Agent Carter und Daredevil) und die zahlreichen One-Shots. Alles was ihr braucht sind knappe 70 Stunden Zeit, Snacks, Getränke und eventuell eine Extradosis Kaffee. 

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Filmkritik: Avengers - Age of Ultron

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Marvel fährt weiterhin auf Erfolgskurs und startet das persönliche Kinojahr 2015 mit "Avengers: Age of Ultron". Im Sommer wird uns dann noch Ant-Man beehren, doch schauen wir uns zunächst an, was die größtenteils erd-eigene Rächertruppe so treibt. Joss Whedon kehrt als Regisseur zurück, und auch die Besetzung ist noch identisch. Also, wenn man von den zahlreichen Neuzugängen absieht. Drei Jahre sind seit dem ersten "Avengers" vergangen, und Marvel produziert weiterhin einen Kassenschlager nach dem anderen. Besonders das zusammenhängende, stetig expandierende Universum weiß die Fans zu begeistern, und die Nachahmer sind zahlreich. Doch Marvel's Vorsprung ist groß, das Universum ist etabliert. So dürfen sich Fans einzelner Figuren auf ein frühzeitiges Wiedersehen beim Klassentreffen der Giganten freuen. Ich wage jetzt schonmal den Blick in die Zukunft und prophezeie erfreut-erschöpfte Nervenzusammenbrüche, wenn die Avengers und die Guardians of the Galaxy zusammentreffen werden. Doch wird "Age of Ultron" dem exzessiven Hype gerecht, oder sind es mittlerweile einfach zu viele Helden, die im Film auftauchen?


Nachdem der Angriff der Chitauri New York in Schutt und Asche gelegt haben, sind die Menschen nicht mehr sonderlich angetan von ihren Superhelden. Tony Stark will seinen Plan zum langfristigen Frieden umsetzen und erschafft ein Schutzprogramm, bestehend aus einer künstlichen Intelligenz namens Ultron. Ultron stellt sich allerdings prompt auf seine eigene Seite, entwickelt eine Art Gottkomplex und hat seine ganz eigene Vorstellung davon, wie Frieden auf der Welt geschaffen werden kann. Die Avengers müssen sich also erneut zusammentun, um ihn aufzuhalten. 
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Vorweg ist sicher eines empfehlenswert: Macht euch vor "Ultron" noch einmal mit den anderen Filmen vertraut. Vieles wird aufgegriffen und weitererzählt. jedoch wird sich nicht mit Erkärungen aufgehalten. Marvel-Gelegenheitszuschauer könnten hier das Nachsehen haben.Wer die Reihe bisher aufmerksam verfolgt hat, darf sich aber über ein wirklich atemberaubendes Opening freuen. Wir erleben alle Avengers im Einsatz, und das kann sich sehen lassen. Wenn Quicksilver auftaucht findet das Geschehen in Zeitlupe statt, dank des Einsatzes von Drohnenkameras ist man wirklich mittendrin im Geschehen. Sämtliche Action-Setpieces kommen in einer stark comichaften Optik daher und wissen, den Zuschauer mitzureissen. Mir gefiel vor allem die komplette Hulkbuster-Sequenz extrem gut: durchdacht, stets gut verfolgbar, übersichtlich und trotzdem so eindrucksvoll wie eine Faust vom Hulk in die Magengegend. Aber auch wenn die verschiedenen Helden zusammen arbeiten und ihre Fähigkeiten kombinieren, entwickeln sich ganz neue Dynamiken. Schon allein um all diese Details ausgiebig bewundern zu dürfen, lohnt sich der Gang ins Kino. Auch das 3D kommt sehr ansehlich daher, manchmal stellt sich tatsächlich dieses Mittendrin-statt-nur-dabei Gefühl ein.

Bei einer zweistelligen Anzahl von Helden und Gegnern besteht schnell die Chance, dass es unübersichtlich wird. Doch Joss Whedon beweist, wie fähig er ist: wirklich zu kurz kommt (fast) niemand, zu keiner Zeit wirkt der Film überladen. Zwischendrin wird das Tempo herausgenommen und mehr auf die Hintergrundgeschichte einiger Figuren eingegangen. Besonders löblich: Figuren mit einer eigenen Filmreihe treten hier in die zweite Reihe. Stattdessen werden Bruce Banner, Natasha Romanoff und Clint Barton in den Fokus gerückt. Besonders eine Szene zwischen Natasha und Bruce wird hier sicherlich für den ein oder anderen Kloß im Hals sorgen. Doch die Geschichte zwischen den beiden fügt sich stimmig in das Gesamtkonzept ein. Haltet mich für ein enormes Joss Whedon Fangirl, aber der Mann weiß, wie man Liebesgeschichten schreibt und inszeniert, die sich nicht aufgesetzt anfühlen und den Zuschauer nerven. Diese hier, zwischen diesen beiden Figuren, macht Sinn, dementsprechend ist sie umgesetzt. Bitte mehr davon! Auch Hawkeye, der den ersten Film noch gedankenkontrolliert herumlief und nicht viel zu tun hatte, darf endlich aufblühen. So rückt der Blickpunkt stellenweise weg von den Göttern und den Allmächtigen und konzentriert sich auf die menschlicheren, für den Zuschauer greifbareren Figuren. Auch der Hulk bekommt mehr Hintergrund, und so sehr ich einsehe dass er am besten im Ensemble funktioniert: ich möchte mehr von dieser Figur sehen, seine Hintergründe erforschen, wissen was er sonst so treibt.

Positiv hervorzuheben sind auch die Neuzugänge, besonders Elizabeth Olsen als Scarlet Witch und Paul Bettany als Vision können begeistern. Letzterer kommt zwar ein wenig zu kurz, ich hoffe aber stark auf ein Wiedersehen in einem weiteren Film. Paul Bettany verleiht seiner Figur etwas erhabenes, sehr edles. Seine Stimme kennen wir ja bereits von Jarvis, und die physische Präsenz passt hervorragend zur Stimme.
© Marvel
Ja, und dann wäre da noch Ultron, im Original gesprochen von James Spader. Dieser liefert grandiose Arbeit ab, kombiniert mit den Mühen der Special Effects - Leute werden hier Maßstäbe in Sachen animierter Roboter gelegt. Doch Ultron besticht nicht nur durch seine Optik oder die Stimme. Da Tony Stark ihn mehr oder weniger freiwillig erschaffen hat gibt es durchaus Parallelen zwischen beiden. Es ist eine anders gedachte Vater-Sohn Beziehung, und wie so oft sind beide sich ähnlicher, als ihnen auf den ersten Blick lieb wäre. Doch Ultron entwickelt sehr zügig seinen ganz persönlichen Gottkomplex, und dieser ist nicht erfreulich. Sicher, er zitiert zwischendurch aus der Bibel, zieht berühmte Philosophen hinzu und sieht sich und seine Rolle als gerecht und notwendig an. Doch seine Lösung des Problems ist endgültig, ihm fehlt das Mitgefühl. Was nicht bedeutet, dass er gar nicht fühlt. Ultron empfindet Wut, hat Humor, und auch wenn er die Menschen nicht immer versteht, so kann er sie doch weitestgehend nachvollziehen. Es ist eine spannende Interpretation der künstlichen Intelligenz, die hier geliefert wird. Auch hier wäre aber etwas mehr Zeit mit Ultron, besonders zum Ende hin, schön gewesen. Zwar ist er weit davon entfernt, so verschwendet zu sein wie die Gegner in manchem Spider-Man Film, doch am Ende scheint ihm die Luft auszugehen.

Was den Film dann doch von den anderen Superheldenfilmchen abhebt, ist der bewusste Umgang mit der Zivilistenproblematik. Wo viele andere Filme sich darum nicht scheren, wird hier eine Menge Zeit damit verbracht, diese in Sicherheit zu bringen und den Fallout so gering wie möglich zu halten. Dies wird bereits zu Beginn thematisiert, wenn darauf eingangen wird dass die Menschen ihre Helden nicht sonderlich mögen, weil sie eben darunter leiden. Wer bereits die extrem empfehlenswerte Daredevil-Serie gesehen hat (hier findet ihr übrigens meine Kritik bei Moviebreak), ist mit dem Problem bereits vertraut. Wenn alles immer auf der epischen Bandbreite der Helden stattfindet, leiden die Zivilisten. Zwar gibt es auch hier einige Opfer zu beklagen, doch der Ansatz und die Durchführung sind in meinen Augen wirklich lobenswert, erdet es die Helden doch auf gewisse Weise, macht sie erneut greifbarer. 
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Wirklich große Kritikpunkte gibt es in meinen Augen nicht. Allerdings schleicht sich bisweilen dann doch das Gefühl ein, es hier nur mit einem Zwischenschritt zu tun zu haben. Was an sich ja auch nur berechtigt ist, handelt es sich doch um einen eben solchen. Die Geschichte um Ultron wird zwar zu Ende erzählt, die Figuren entwickeln sich ebenfalls weiter, aber das Gefühl, es weiterhin mit der (nicht ganz so ruhigen) Ruhe vor dem Sturm zu tun zu haben, bleibt. So wird Kommendes munter angeteasert, Kenner dürften ihre Freude dran haben. Persönlich hätte ich es schöner gefunden, wenn dieses Gefühl nicht ganz so präsent gewesen wäre, mir fällt allerdings auch nicht ein, wie man das anders hätte lösen können. Vor allem die Meinungsverschiedenheiten zwischen Tony Stark und dem Captain liefern einen Ausblick auf Captain America 3, in dem der Civil War portraitiert werden wird. Und auch die Infinity Gems spielen erneut eine Rolle, und die Ankündigung eines weiteren Teils am Ende macht unmissverständlich klar, in welche Richtung es gehen wird.

Auch gibt es einige vernachlässigte Stiefkinder zu bemängeln. Nachdem sicher nicht nur ich mich gefragt habe, wie man den extrem coolen Auftritt von Quicksilver bei "X-Men: Days of Future Past" toppen könnte, wird hier ja doch eine durchaus akzeptable Leistung hingelegt. Doch Quicksilver verkommt zur Randerscheinung, bleibt allzu flach charakterisiert und darf allenfalls als Ablenkungsmanöver herhalten. Da hätte mehr drin sein müssen. Auch die komplette "Iron Man 3" Storyline wird außen vor gelassen, wobei dies nicht sonderlich dramatisch erscheint. Böse Zungen könnten allerdings behaupten, es würde langsam schwierig werden bei der Vielzahl von Figuren noch die Kontinuität zu wahren. Aber wer weiß, vielleicht wird dies in einem späteren Film wieder gut gemacht, Hawkeye musste ja auch einen kompletten Film als kontrollierte Marionette verbringen bevor jemand sich um ihn gekümmert hat. Insgesamt hätten vielleicht zehn Minuten mehr gut getan, in denen noch mehr auf die Figuren eingegangen wird, stellenweise fühlen sich einige Dinge doch etwas abgehackt an. Doch all dies sind Kleinigkeiten, die das positive Gesamtbild kaum trüben können.
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Sicher, Age of Ultron revolutioniert das Kino nicht, und es erzählt auch keine wirklich neue Geschichte. Superhelden zweifeln an sich und der Sache, wollen sich trennen, müssen sich im Angesicht einer größeren Macht zusammentun um die Welt erneut zu retten. Doch was spricht gegen eine Wiederholung der Erzählung, wenn sie visuell ansprechend bis atemberaubend gestaltet ist, mit liebenswerten, vielschichtigen Figuren aufwartet und sich nahtlos in ein bereits bestehendes, von vielen geliebtes Universum eingliedert und dieses sinnvoll erweitert? Klar, wer Superhelden schon immer doof fand, der wird wohl auch hier nicht plötzlich anders denken. Fans werden immens belohnt, sei es durch mehr Hintergrundinfos zu ihren Lieblingsfiguren, den vielen Verweisen auf die anderen Filme oder einfach durch die Tatsache, einige der coolsten Marvel-Helden mal wieder auf einem Haufen erleben zu dürfen. Und alle anderen dürfen sich über etwas mehr als zwei Stunden unterhaltsames Popcornkino freuen, bei dem die Zeit wie im Flug vergeht. Mehr ist prinzipiell von einem solchen Film nicht zu erwarten, und diese Erwartungen werden definitiv erfüllt.

Zum ersten Mal in einem Film des MCU wird es übrigens keine Szene nach dem Abspann geben. Dieses Mal gibt es nur einen kleinen Ausblick auf die Zukunft nach Ende des Cinematic Abspanns, ihr müsst also nicht bis zum Ende sitzen bleiben, wenn ihr nicht wollt. Sitzenbleiben lohnt sich trotzdem, der Sountrack, an dem diesmal auch Danny Elfman mitgearbeitet hat, kann sich wirklich hören lassen.

In gar nicht so geheimer Doppelagentenmanier findet ihr diese Kritik auch bei den überaus geschätzen Kollegen von den Drei Muscheln. Besucht sie mal, es lohnt sich!

Infos zum Film
Originaltitel: Avengers: Age of Ultron
Genre: Action, Comicverfilmung
FSK: 12
Laufzeit: 142 Minuten
Regisseur: Joss Whedon
Darsteller: Scarlett Johansson, Robert Downey Jr, Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Jeremy Renner, Chris Evans, James Spader, Elizabeth Olsen, Aaron Taylor-Johnson
Trailer

Fundstück: Catch-Up zu den Avengers

© Disney / Marvel
Obwohl ich auch durchaus meine Freude an den aktuellen Filmen von DC habe, würde ich doch behaupten dass ich durch und durch Marvel-Fangirl bin. Das große, zusammenhängende Universum mit seinen Filmen und Serien, die über die Jahre so bekannt gewordenen Gesichter und eine immer größer werdende Armee von Helden hat mich seit dem ersten Spider-Man von Sam Raimi gefesselt, und die Begeisterung wächst, von Film zu Film. Und auch die Serien können sich sehen lassen. Falls ihr übrigens meine Meinung zum Thema Daredevil lesen wollt: ich schreibe seit diesem Monat auch für Moviebreak, und die Kritik ist einer meiner ersten Artikel dort. Ich würd mich freuen, wenn ihr mal vorbeischaut ;)

Jedenfalls, nächste Woche startet "Avengers: Age of Ultron" hier im Kino, sogar eine Woche früher als in den USA. Zeit also, die Kenntnisse in Sachen Marvel noch einmal aufzufrischen. Dabei ist Marvel netterweise selbst behilflich, in Form eines ganz wundervollen Videos. Klare Spoilerwarnung, falls ihr noch nicht alle Filme gesehen habt, dann holt das vor Donnerstag schnell noch nach, und genießt den Clip erst dann. Alle anderen können die Phasen 1 und 2 nun nochmal in der Kurzform genießen.


Und falls ihr nun neugierig auf die Zukunft blickt, auch die habe ich für euch in einem älteren Artikel anlässlich der Rückkehr von Spider-Man zu Marvel ausgiebig dargelegt. Den Artikel findet ihr hier.

Zum Abschluss noch ein schicker Trailer für "Age of Ultron", in dem man auch einen guten Blick auf die Neuzugänge Quicksilver und Scarlet Witch werfen kann. Erwartet ihr den Film auch schon so extrem gespannt, oder interessiert ihr euch eher nicht so für Comicverfilmungen? Oder ist vielleicht doch eher DC euer Haus der Wahl und der Trailer zu Batman V Superman hat euch an diesem Wochenende Freude bereitet? Lasst es mich in den Kommentaren wissen :)


Sony und Marvel einigen sich: Spider-Man wird Teil des Marvel Cinemativ Universe

Marvel-Fans haben vermutlich sehnsüchtig auf diese News gewartet: Sony und Marvel haben sich an einen Tisch gesetzt und geeinigt. So wird einer der beliebtesten Helden von Marvel nun ein Teil des MCU werden. Oder anders: der Spinnenmann kehrt zurück. Was das genau für die Fans bedeutet? Ein paar krasse Umstellungen. Ich liste sie euch hier auf, so übersichtlich wie es nur geht. 

Zunächst einmal die harten Fakten:
  • der "neue" Spider-Man wird seinen ersten Auftritt in einem Film des MCU absolvieren, danach sind weitere Solofilme geplant
  • der erste dieser Solofilme wird am 28.7.2017 in die Kinos kommen. Aufmerksame Fans wissen, dass für diesen Tag der Start von Thor: Ragnarok geplant war. Wie sich Spidey genau auf die restlichen Starts bei Marvel auswirken wird, erläutere ich gleich genauer
  • es wird auch nach Möglichkeiten gesucht, bestehende Figuren des MCU bei Spiderman auftreten zu lassen
  • Sony wird weiterhin die Spider-Man Filme finanzieren, distributieren, besitzen und Mitspracherechte bei allen kreativen Prozessen haben
Linda Ge, Reporterin bei The Wrap, ist eine von zahlreichen Quellen, die verlauten lässt dass Andrew Garfield nicht mehr als Spidey zu sehen sein wird. Ob es sich allerdings um ein vollwertiges Reboot handeln wird, oder ob eine Art Soft-Reboot wie es zum Beispiel zwischen dem zweiten Hulk und den Avengers passiert ist, ist aktuell unklar.

Eine weitere Frage, die unweigerlich im Raum steht: Was wird mit all den Filmen, die Sony sonst noch in der Entwicklung hatte? Sinister Six, weibliche Spidey, Amazing Spider-Man 3? Nichts genaues weiß man momentan nicht, logisch wäre allerdings wenn Sony sich nun hinsetzen würde und mit den neuen Möglichkeiten eine neue Route für diese Filme, oder zumindest einige davon, planen würde.

So, und weil Daten so eine schöne Sache sind, gibt es hier nun die korrigierten Veröffentlichungstermine von Marvel. Bis Mitte 2017 verändert sich nichts, danach kommt Spider-Man dazwischen. Infos und Trailer, falls es sie schon gibt, hab ich euch auch dazugepackt.

10.4.2015: Daredevil als Serie bei Netflix

Während sowohl Agents of S.H.I.E.L.D als auch Agent Carter sich bei ABC wohlfühlen, hat sich Netflix Daredevil geschnappt. Einige erinnern sich vielleicht noch an den nicht sonderlich erfolgreichen Versuch, daraus einen Kinofilm zu machen. Dieser hängt Ben Affleck bis heute noch nach, und auch Elektra war ein ziemlich anständiger Flop wie er im Bilderbuch stehen könnte. Doch Netflix produziert bisher einwandfreies Material, also besteht Hoffnung. In das Daredevil-Kostüm darf sich Charlie Cox zwängen. Der machte bereits bei Boardwalk Empire eine gute Figur und ist aktuell in "Theory of Everything" zu sehen. Fans dürfen sich außerdem über ein Wiedersehen mit Vincent D'Onofrio und Rosario Dawson freuen. Deborah Ann Woll, bekannt als launischer Vampir-Teeny aus True Blood, spielt ebenfalls mit. Der Trailer verspricht düstere Stimmung und eine ganze Menge mehr Gewalt, als sie im MCU so zu sehen ist. Seriously, die Leute da bluten einfach nie!
 

1.5.2015: Avengers: Age of Ultron

Die Avengers kehren zurück und diesmal geht es gegen Ultron. Wer den ersten Teil noch nicht gesehen hat, sollte das fix nachholen, damit sich im Mai dann im Kino vergnügt werden darf. 


17.7.2016: Ant-Man

Ant-Man wirkt auf den ersten Moment ein wenig seltsam, aber ich bin mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem Marvel mir auch sprechende Tiere verkaufen...wobei, hatten wir schon. Also, Marvel hat Narrenfreiheit. Deswegen können sie uns auch einen Superhelden präsentieren, der nicht nur von Paul Rudd gespielt wird, sondern auch noch schrumpft und dabei stärker wird. In weiteren Rollen werden Michael Douglas und Evangeline Lilly zu sehen sein. So langsam macht halt auch einfach jeder irgendwo bei Marvel mit...



6.5.2016: Captain America: Civil War

Für den dritten Solofilm des Captains kommt prominente Verstärkung in Form von Tony Stark mit an Bord. Iron Man unterstützt hier ein Projekt der Regierung, bei dem sich alle Leute mit Superkräften registrieren müssen. Captain America ist gegen dieses Programm, und es kommt zum Konflikt. Theoretisch würde hier auch ein erster Auftritt des neuen Spider-Man Sinn machen, denn Civil War bedeutet am Ende nichts anderes als: Marvelheld gegen Marvelheld gegen Marvelheld. 
4.11.2016: Doctor Strange

Mit Doctor Strange wird Benedict Cumberbatch seinen Einstand ins MCU feiern. Regie wird Scott Derrickson führen, der bisher für Filme wie Sinister oder Deliver us from Evil zuständig war. Ein Händchen für düstere Geschichten ist also vorhanden. Geschrieben wird das Script von Jon Spaihts, der zuvor an Prometheus mitschrieb.

5.5.2017: Guardians of the Galaxy 2

James Gunn wird auch beim zweiten Teil Regie führen, und die Truppe um Star Lord wird sicherlich fulminant auf die Leinwand zurückkehren. Der erste Teil hat mich ganze vier Male ins Kino gekriegt, mal sehen ob Teil 2 diesen Rekord brechen kann. Auch auf den Soundtrack bin ich schon gespannt. Ansonsten wird der Film wohl eine Vielzahl neuer Figuren einführen, James Gunn hat aber bereits erklärt, dass es keine wirkliche Vorlage in den Comics gibt.

28.7.2017: Untitled Spider-Man Solo Film

Über den neuen Spider-Man ist aktuell noch garnichts bekannt. Außer natürlich, dass alle Filme nach ihm umsortiert worden sind. Ab hier gibt es also jetzt den neuen Plan.

3.11.2017: Thor: Ragnarok

Personaltechnisch ist hier noch nichts bekannt. Fans von Loki dürfen sich aber freuen, denn der ist wieder mit an Bord. Und Kenner der nordischen Mythologie wissen bereits, dass Ragnarok nicht unbedingt bedeutet, dass sich alle zusammen hinsetzen und ein Horn Met wegkippen.

4.5.2018: Avengers: Infinity War Part 1

Marvel teilt die Geschichte um den Infinity War also in zwei Teile. Und während ich sonst skeptisch bin, wenn Filme zweigeteilt werden, macht das hier wirklich Sinn. Bisher haben wir die Avengers und die Guardians mit in der Geschichte drin, und zwischen dem ersten und zweiten Teil kommen mit Black Panther und Captain Marvel noch weitere potentielle Figuren hinzu. Auf jeden Fall wird das aber wohl eine ziemlich epische Angelegenheit. 
6.7.2018: Black Panther

T'Challa wird von Chadwick Boseman gespielt werden, ansonsten ist auch hier personaltechnisch noch nichts bekannt. Seinen Einstand wird er vermutlich aber bereits in Civil War feiern. Black Panther ist eine facettenreiche Figur, die sowohl klassische Abenteuer erlebt als auch High-Tech mäßig unterwegs ist.

2.11.2018: Captain Marvel

Carol Danvers, so heißt Captain Marvel mit bürgerlichem Namen, wird wohl im ersten Teil des Infinity War zum ersten Mal auftauchen. Die Lady hat auf jeden Fall genug Potential, ordentlich auszuteilen. Und es ist sehr erfreulich, dass Marvel eben doch auch Solofilme für weibliche Superhelden hinkriegt, wenn sie denn nur wollen.Aber auch hier ist noch nicht bekannt wer mitspielen wird oder hinter der Kamera mitarbeiten wird. Aus naheliegenden Gründen würde ich Joss Whedon ganz großartig finden.

3.5.2019: Avengers: Infinity War Part 2

Der zweite Teil des Infinity War wird sich weiterhin mit dem Kampf gegen Thanos befassen. 

12.7.2019: Inhumans

Die Inhumans werden demnächst in der hauseigenen Serie "Agents of S.H.I.E.L.D. eingeführt. Da die X-Men nach wie vor bei Fox sind, und die Luft zwischen Fox und Marvel deutlich schlechter ist als zwischen Marvel und Sony, könnten die Inhumans in Zukunft die Rolle der Mutanten übernehmen. Aber mehr als wildes spekulieren ist momentan echt nicht drin.


Wer gerne Pressemitteilungen liest, kann sich das Ganze natürlich auch anschauen. Hier geht's zur Marvel-Homepage mit der Pressemitteilung.
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